Finanzwetter

Tops und Flops aus der Welt der Finanzen
 


Archiv: Interessant

Die so genannte Finanzmanagementsoftware verwaltet Daten und Konten beim Online-Banking.
Einer der Marktführer in Deutschland ist das Unternehmen „Star Finanz“. Sie bieten mehrere leistungsstarke Softwarepakete für Privat- und Geschäftskunden an. Diese Software kann als Abonnement gegen eine monatliche Gebühr gebucht oder als Paket gegen Einmalzahlung erworben werden.
Die Privat-Edition „Starmoney 6.0“ bietet einen sehr guten Überblick über - bis zu 25 - verschiedene Konten des Anwenders. Dazu gehören neben Giro-, Aktien- und Sparkonten auch Bonuskarten- Übersichten.
Die einfache Bedienung, Übersichtlichkeit und hohe Sicherheitsstandards (Pin/Tan und HBCI-Verfahren) und die Möglichkeit zur Bearbeitung von Überweisungen oder Daueraufträgen im Offline, sprechen für die Benutzung des „Starmoney 6.0“. Ich persönlich bevorzuge ein Abonnement, da Aktualisierungen und Updates automatisch erfolgen und keine neue Version angeschafft werden muss.
Die Edition „Starmoney Business 3.0“ eignet sich besonders für Selbständige oder Freiberufler und kleinere/mittlere Unternehmen. Es können bis zu 15 Anwender miteinander vernetzt werden. Wie in der Privatedition bietet es einen sehr guten Überblick über alle Konten oder Überweisungen und erstklassige Sicherheitsstandards. Zusätzliche Funktionen sind u.a. die Verwaltung von Paypal- , Auslands- und Fondssparkonten, die Möglichkeit zur Teilnahme am EBICS- Zahlungssystem und der tägliche automatische Umsatzausdruck. Offlinebearbeitungen von Überweisungen (auch Sammelaufträge) sind problemlos möglich.

Die Starmoney-Programme sind auch für Anfänger problemlos anwendbar und erhöhen die Transparenz und Sicherheit beim Homebanking.


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Wer viel Geld auf dem Konto hat, der wird es schnell merken. Zahlung für Zahlung greift Steinbrück zu und zieht 30 % der Zinseinträge an sich. Davon merken natürlich nur die was, die mehr als 801 Euro für Singles bzw. das Doppelte für Verheirate an Zinseinnahmen pro Jahr haben und nicht vergasen, einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei ihren Banken oder Sparkassen zu stellen.

Schon bei ein ca. 5000 Euro Anlage geht’s dann los. Hier kommt so mancher auf die Idee, das Geld ins Ausland zu bringen, solange reichen die Arme von Steinbrück ja nicht. Aber abgesehen davon, dass dies eine strafbare Steuerhinterziehung ist, so richtig günstig kann das erst bei deutlich höheren Beträgen sein.

Früher sehr beliebt war das Großherzogtum Luxemburg. Über seine deutsche Hausbank eröffnete man ein Konto bei der Filiale in Luxemburg und überwies nach und nach das Geld dorthin. Das war ausgesprochen blöde, denn die Finanzämter bekamen früher oder später Wind davon und man musste sich selbst schnell anzeigen, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen.

Also kamen einige Leute auf die großartige Idee mit Bargeld auf die Reise zu gehen. Dumm nur, dass Bargeldauszahlungen ab 10000 Euro für staatliche Überwachungsbehörden protokolliert werden. Also in kleiner Raten abheben, das Geld im Schuhkarton sammeln und auf nach Luxemburg. Das Risiko schien überschaubar, aber ab und zu gab es dann doch Kontrollen an der Grenze. Die Zöllner haben irgendeinen Riecher und so musste mancher als Drogenkurier Verdächtigte, erst mal kurz einsitzen. Das Geld wurde auch erst mal einbehalten. Für eine Selbstanzeige war’s zu spät, zur Schadensbegrenzung konnte man nur mit der Wahrheit rausrücken und musste auch seine Schwarzgeldquellen aufdecken.

Die meisten hatten aber scheinbar Glück und wurden nicht erwischt. Doch als sie dann die saftigen Gebühren auf dem persönlich abgeholten Kontoauszug sagen, dann wurden sie eher ärgerlich. Abgesehen von der Lästigkeit und den Kosten für die Fahrerei. Vor ein paar Jahren kam dann noch die pauschale 30 % Abzug zu, denn die Luxemburger vom Eichelhans sich abtrotzen ließen.


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Privatinsolvenzen haben angesichts der steigenden Zahl von verschuldeten Haushalten unheimlich an Popularität gewonnen. Gerade Sendungen wie „Raus aus den Schulden“ mit Peter Zwegat haben bei vielen Menschen den Eindruck vermittelt, dass die Verbraucherinsolvenz, die umgangssprachlich als Privatinsolvenz im Umlauf ist, ein bewährtes Mittel sei, um kinderleicht seine Schulden los zu werden.

Inzwischen gehen Schätzungen davon aus, dass über drei Millionen Haushalte in Deutschland derart verschuldet sind, dass sie aus eigener Kraft ihre Schulden nicht mehr begleichen können. Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung hierzulande wird die Zahl der Privatinsolvenzen in diesem erstmals seit Jahren wieder rückläufig sein. Im Jahr 2006 lag die Zahl der Privatinsolvenzen bei 6.213 Haushalten und stieg 2007 auf 10,652. Dies bedeutet eine Steigerung von 71,45 Prozent. Für 2008 prognostiziert man rund 9.000 Privatinsolvenzen.

Grundlage der privaten Insolvenz (Verbraucherinsolvenz) ist die Restschuldbefreiung. Sie ermöglicht einer hoch verschuldeten Person nach dem Abschluss eines Insolvenzverfahrens und einer Zeit des Wohlverhaltens, die auf sechs Jahre festgelegt wird, eine Befreiung von der Pflicht zur Tilgung der restlichen Schulden. Diese Art des Verfahrens steht grundsätzlich allen Personen offen, die nicht mehr als 20 Gläubiger und keine Verbindlichkeiten aus Beschäftigungsverhältnissen mit Arbeitnehmern haben.

Bevor man jedoch in die private Insolvenz eintreten kann, muss man versuchen, eine außergerichtliche Einigung für das Schuldenproblem zu finden. Erst wenn dies durch mindestens einen Gläubiger nicht möglich ist, kann die Verbraucherinsolvenz eröffnet werden. Allerdings muss der Versuch einer außergerichtlichen Einigung von einer Schuldnerberatung oder einem ausgewiesenen Experten vorgenommen werden, um eine rechtliche Handhabe zu besitzen.
Während des Zeitraums der Privatinsolvenz darf sich der Schuldner nicht negativ im rechtlichen Sinne aufgefallen sein. Der Schuldner muss jeden Cent der über dem Pfändungsfreibetrag liegt an einen Treuhänder abgeben, der dieses Geld gemäß einen Verteilungsschlüssel an die Gläubiger weiter gibt.

Da der Freibetrag bei gerade einmal 989,99 Euro liegt, muss sich über den gesamten Zeitraum des Wohlverhaltens extrem einschränken, um am Ende schuldenfrei zu sein. Von der Illusion der plötzlich verschwundenen Schulden muss man sich verabschieden.


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Google bietet Yahoo Hilfe an

Autor: Marcus
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Microsoft könnte sich vergoogelt haben.

Mircosoft hat in der vergangenen Woche 45 Milliarden Dollar für den Internet-Konzern Yahoo geboten. Dollar, wohlgemerkt, und die sind bekanntlich bald nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden.

Jetzt ist durchgesickert, dass der Google-Chef Eric Schmidt dem Yahoo-Mitgründer Jerry Yang seine - wie der “Spiegel” sagt - “Hilfe in jeder Sicht” angeboten hat, um die feindliche Übernahme durch Microsoft zu verhindern.

Das ist eine begrüßenswerte Maßnahme; wäre doch das Monopol, welches Microsoft durch den Besitz Yahoos erlangen würde, mehr als bedrohlich. Und, mal ehrlich - wenn ich mich frage, wie dieser Konzern mein Leben verbessert hat, fällt mir außer “Age of Empires 2” eigentlich nicht viel ein.

Dass Googles Schmidt nicht aus Altruismus oder, noch schöner, um die Marktwirtschaft selbst zu retten, handelt, ist klar: Denn eine Fusion von Microsoft und Yahoo würde Google in arge Bedrängnis bringen. Zurzeit mag der Suchmaschinenriese noch im Besitz des Heiligen Grals - sinnvoller Werbemöglichkeiten im Internet - sein; gegen Microo hätte er freilich einen schweren Stand.

Wie denn konkret die angebotene Hilfe aussehen könnte, war nicht zu erfahren. Ob Google sich aufraffen könnte, ein Gegengebot zu lancieren, ist wohl eher fraglich. Feindliche Übernahmen lassen sich auch anders verhindern.

Im Sinne des Marktes wäre, dass Schmidts Taktik, worin sie auch besteht, von Erfolg gekrönt würde. Manche Zeitungen befürchten, dass Microsoft zusammen mit Yahoo sein Monopol brutal ausbauen könnte; beispielsweise, indem Microsoft-Produkte wie Windows (wie, das kennen Sie nicht? ;-) ) nur noch eine Reihe zulässiger E-Mail-Provider unterstützen o. ä.

Und das wäre nun wirklich nicht schön.


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Weltweite Finanzkrise?

Autor: Marcus
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Wenn Sie diesen Artikel lesen können, bedeutet das, dass Ihr Internet-Anbieter noch nicht Konkurs angemeldet hat - Herzlichen Glückwunsch! Auch Ihr Stromversorger kann sich halten; was freilich naheliegend ist, denn die Nachfrage nach seinen Diensten ist relativ kursunabhängig. Vielleicht wurde das Ende der (Finanz-)Welt im letzten Moment doch noch abgesagt.

Trotzdem - Allen anderen geht’s schlecht: Aus Angst vor einer plötzlichen, weltweiten Rezession sind Aktienkurse in Neu Delhi, Hongkong, Tokio, Sydney, und natürlich auch in den Vereinigten Staaten und in Europa eingebrochen. Im schlimmsten Fall - sollte die Krise anhalten - hat die bloße Angst vor einer Rezession eine echte Rezession bewirkt.

Experten jedenfalls sehen schwarz. Koji Takeuchi, Chef-Analyst des Mizuhu-Forschungsinstituts in Tokio, sagte dem “Spiegel”: “Solange wir nicht einige positive ‘Schockeffekte’ wie etwa drastische Maßnahmen der US-Regierung bekommen, gibt es keine Hoffnung auf eine Kurserholung.”

Nun lebt das Börsengeschehen ja von Spekulation. Drastische Warnungen wie die des Herrn Takeuchi erzielen nicht zuletzt einen psychologischen Effekt; dienen also dazu, das Schlimmste zu verhindern. Bis auf Weiteres, heißt es an anderer Stelle, sei vor allem Ruhe zu bewahren - denn ob das, was wir im Augenblick erleben, der Beginn einer langanhaltenden Krise ist, oder nur ein kurzzeitiger Schock, erweist sich - wie immer - erst im Nachhinein.


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Starbucks: Wieder mit Schultz

Autor: Marcus
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Der nachbörsliche Kurs der Aktien der US-Café-Kette Starbucks stieg um bis zu 8,9%, als am Montagabend bekannt wurde, dass der bisherige Konzernchef Jim Donald seinen Posten aufgibt. An seine Stelle rückt Firmengründer Howard Schultz. Und der kündigte gleich an, dass er einen deutlichen Strategiewechsel anstrebt.

Den hat die angeschlagene Kette auch bitter nötig: Waren die Aktien bis ins Jahr 2006 noch schier unaufhaltsam gestiegen, brach der Kurs in den letzten zwei Jahren um mehr als die Hälfte ein. Experten sehen dafür mehrere Gründe: Zum Einen habe Starbucks zu schnell und zu aggressiv expandiert, außerdem sei die Preispolitik des Unternehmens nicht Starbucks flickr©powerbooktrancekonkurrenzfähig, und nicht zuletzt sei die Aktie in den ersten Börsenjahren schlichtweg überschätzt worden. Ganz zu schweigen von dem beträchtlichen Image-Schaden, den die Kette nahm, als verschiedene Reportagen die Bedingungen des Kaffeeanbaus für den Konzern offenlegten. Starbucks gelobte Besserung und informiert inzwischen in nahezu allen Filialen über die fairen, gerechten Preise, die das Unternehmen seinen Kaffeebauern zahlt. Nachwirkungen des Skandals sind aber nicht abzustreiten; schon allein, weil meine Freundin sich seither konsequent weigert, Starbucks-Kaffee zu trinken…

Der kritischen Diagnose entsprechen Schultz’ Pläne: In den USA soll Starbucks fortan langsamer, dafür aber effizienter wachsen. Dazu gehört auch, dass unrentable Filialen wieder geschlossen werden. Tatsächlich sind in den USA - stärker noch als in Europa - oft mehrere Starbucks-Läden an einem Standort positioniert und ruinieren sich gegenseitig das Geschäft. Außerdem will der Firmengründer das Auslandsgeschäft deutlich ausweiten. Starbucks würde so von dem schwachen Dollar profitieren. Problematisch ist allerdings nach wie vor die Preispolitik des Unternehmens, das im Vergleich zu anderen Café-Ketten beträchtlich teurer ist. Zumal mit McDonald’s einer der Hauptkonkurrenten jüngst angekündigt hat, seine Filialen in den USA konsequent mit Kaffeebars auszustatten. In Europa ist das längst gang und gäbe.

Inwieweit die Aktie sich indes erholen wird, bleibt offen - dass sie jemals ihre Rekordmarken der vergangenen Jahre wieder erreicht, ist freilich zu bezweifeln. Howard Schultz muss nun das Kunststück gelingen, aus einem Unternehmen, das zwischenzeitlich zu einer unkontrollierbaren Seifenblase mutierte, wie einen rentablen, stabilen Konzern zu machen.


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In Silber investieren

Autor: Marcus
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Alle Welt redet an der Börse und an den internationalen Finanzmärkten vom starken Euro, vom hohen Ölpreis und vielen anderen Newcomern, dabei hat sich gerade in den letzten Jahren das Investieren in physische Edelmetalle als solide Anlage herausgestellt.Der Kauf von physischen Silber, dass heißt in Form von Barren oder Münzen, war in den letzten fünf Jahren ein lukratives Geschäft, schließlich steigerte sich der Wert um 216 Prozent und ein Ende der Steigerung ist auch in naher Zukunft nicht Sicht. Um sein Vermögen langfristig zu schützen oder gar auszubauen sind Anlagen in physische Edelmetalle die ideale Möglichkeit. Tagesaktuelle Preisschwankungen müssen angesichts dieses Hintergrundes nicht sofort Alarm auslösen – langfristig gesehen entwickelt sich der Kurs positiv, wie die vergangenen Jahre eindrucksvoll belegt haben.

Zudem profitieren Aktien, welche unmittelbar mit dem Silberpreis zu tun, meist wesentlich mehr als der Silberkurs selbst. Deshalb wäre es langfristig gesehen sinnvoll, beides in ein Depot zu holen. Wer also in den kommenden Jahren auf solide und sichere Wertsteigerung wert legt, sollte in Silber investieren.


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Die Bank des Südens

Autor: Marcus
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Ein Akt der wirtschaftlichen Emanzipation? Bestimmt.

Eine schallende Ohrfeige für die Lateinamerika-Politik der USA? Auch das.

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Paraguay, Uruguay und Venezuela gründen die “Bank des Südens” (Banco del Sur). Die neue Entwicklungsbank soll die Wirtschaft Lateinamerikas stärken - ohne politische oder wirtschaftliche Auflagen. Damit befreien die lateinamerikanischen Sieben sich von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond (IWF), deren Kreditpraxis als unangemessene politische Einmischung empfunden wird. Die Kredite der “Bank des Südens” sollen in erster Linie dem Straßenbau, karitativen Einrichtungen und der Bekämpfung der Armut im Allgemeinen dienen. Ob das Startkapital von etwa sieben Milliarden Dollar - größte Finanzspritzen geben Brasilien und Venezuela - dazu ausreicht? Die Kreditvergabe, war vorab zu hören, soll sich im Großen und Ganzen an der anderer Weltbanken orientieren.

Die Gründungszeremonie wurde am Wochenende vom argentinischen Präsidenten Kirchner geleitet; schillerndster Redner war aber, einmal mehr, der venezuelanische Präsident Hugo Chavez. Er nutzte die Veranstaltung, um die Weltbank, den Internationalen Währungsfond und, natürlich, die USA scharf anzugreifen. Die Bank des Südes biete erstmals eine faire Kreditquelle für Lateinamerika. Der Internationale Währungsfond, so Chavez, habe der Region nur “Hunger, Unglück, Armut und Gewalt” gebracht. Das ist polemisch formuliert, aber vielleicht ist ein Fünkchen Wahrheit dran.

Weder Weltbank, noch IWF betrachten die Bank des Südens als Konkurrent; sie wird gar als positive Initiative zu mehr wirtschaftlicher Zusammenarbeit auf dem südamerikanischen Kontinent betrachtet. Bleibt abzuwarten, wie die “Banco del Sur” sich entwickelt.


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Für Einnahmen aus Kapitalvermögen - also insbesondere Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Aktienverkäufen - die ab dem 31.12.2008 zufließen, gilt zukünftig die sogenannte Abgeltungssteuer.
In der Vergangenheit wurden von sämtlichen zu veranlagenden Einnahmen, die erteilte Freistellungsaufträge von in Summe maximal 801 Euro überstiegen, vom Schuldner beziehungsweise der Zahlstelle dreißig Prozent Kapitalertragsteuer plus anteiligem Solidaritätszuschlag einbehalten und an das Finanzamt abgeführt; dieser Betrag galt jedoch als schlichte Einkommensteuervorauszahlung, weswegen die Einnahmen in der Anlage KSO respektive KAP im Rahmen der Steuererklärung weiterhin anzugeben waren.

Ab 01.01.2009 werden von allen Einnahmen, die weder durch Nichtveranlagungsbescheinigungen noch durch Freistellungsaufträge steuerfrei gestellt sind, pauschal fünfundzwanzig Prozent Abgeltungssteuer plus anteiligem Solidaritätszuschlag und - das ist neu - voraussichtlich ab 2011 je nach Bundesland acht oder neun Prozent Kirchensteuer als Quellensteuer einbehalten und völlig anonym an die Finanzverwaltung weitergeleitet. Damit sind diese Einnahmen abgegolten und bleiben bei der Einkommensteuererklärung außen vor. Ausländische Kapitalerträge unterliegen ebenfalls der Pauschale, müssen aber mangels Quellensteuerabzug eigens in der Steuererklärung angegeben werden.

Auch für die Veranlagungszeiträume ab 2009 gibt es einen neuen Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro. Dieser unterscheidet sich jedoch von der ursprünglichen Kombination aus Werbungskostenpauschale und Sparerfreibetrag dadurch, daß jeder weitere Werbungskostenabzug vollständig ausgeschlossen ist.

Zur Vereinfachung des Steuerabzugs entfällt das Halbeinkünfteverfahren für Dividenden ersatzlos; durch den pauschalen Abschlag wird im Gegenzug der Kontenabruf der Finanzbehörden im Wesentlichen überflüssig.

Kleineren Einkommen mit einem Steuersatz von unter fünfundzwanzig Prozent bleibt es jedoch weiterhin freigestellt, auch zukünftig die Einnahmen aus Kapitalvermögen in der Steuererklärung zu deklarieren und auf diese Weise die Ausschüttung überzahlter Beträge zu bewirken.

Weitere Informationen zur Abgeltungssteuer auch beim » Bundesfinanzministerium.


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Gibt es eine Rohstoffkrise?

Autor: Marc
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Nicht nur im Spiegel ist es zu lesen ist, sondern auch an den Tankstellen ist es offensichtlich. Es gibt eine nahende Rohstoffkrise. Auch wenn viele Experten der Meinung sind, man sollte Ruhe bewahren und der Preis von fast 100 $ pro Barrel Öl wäre viel zu hoch, was nützt einem das?

Der Verbraucher ist derjenige der es überhaupt nicht beeinflussen kann und die bittere Pille leider schlucken muss. Die Unternehmen die an der Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zum Verkauf beteiligt sind haben keine Nachteile. Im Gegenteil. Denn durch den steigenden Ölpreis an den Rohstoffbörsen haben sie eine Legitimation zur Erhöhung der Preise.

Ich bin wirklich gespannt wie es in Zukunft weitergeht. Wenn China so weiterwächst, dann gibt es in 10 Jahren sowieso kein Öl mehr. Dann müssen wieder gute Atomkraftwerke gebaut werden und alle Kraftfahrzeuge fahren mit Strom…


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