Die Rating-Agentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit weiterer fünf EU-Länder herabgestuft. Die beiden Krisenländer Italien und Spanien trifft es besonders hart. Ihre Bonität ist sogar um zwei Stufen nach unten gefallen. Brauchst Europa eine eigene Ratingagentur?
Am Freitag hat wieder ein Rating-Riese sein Machtwort gesprochen und fünf EU-Ländern den Weg zu frischem Geld ein wenig erschwert. Italien, Spanien, Slowenien, Belgien und Zypern sind von der Herabstufung betroffen. Die drei erstgenannten Italien, Spanien und Slowenien traf es besonders hart, denn ihre Bonitätsnoten wurden gleich um zwei Stufen gesenkt. Zu dem blickt Fitch negativ in Zukunft und kündigt indirekt weitere Senkungen der Kreditwürdigkeiten an, sollte sich nichts ändern. weiterlesen »
Schon bald könnte sich Deutschland in einer Rezession befinden. Denn seit zwei Quartalen geht die Wirtschaftsleistung zurück. Dennoch lief das letzte Jahr besser als erwartet, was sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar machte. Steht uns nun eine Rezession bevor?
Das letzte Jahr lief besser als gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um satte 3 Prozent und das zu einer Zeit, wo es dem Euro sehr schlecht ergeht. Der Dax steht bei stabilen 6150 Punkten. Nun rechnet man wieder mit einem Abschwung, da die Wirtschafts- Zahlen bereits Ende des letzten Jahres zurückgingen. Die letzten beiden Jahre liefen wirklich gut. Auch 2010 gab es ein BIP von 3,7 Prozent. Da es aber auf Grund der Eurokrise stockt, sinken die Wirtschaftszahlen. weiterlesen »
Für die Steuern sind ab dem 1. Januar 2012 wichtige Änderungen vorgesehen, welche die Gesetzgebung in diesem Jahr festgelegt hat.
Steuern, Steuergesetze und Steuererklärung sind nicht unbedingt die Themen, die zur Weihnachtszeit in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Dennoch ist es gut, sich schon frühzeitig zu informieren, um die Steuern in Zukunft richtig zu berechnen und eventuell dadurch zu sparen. Die wichtigsten Neuerungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen wurden vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) bekannt gegeben. weiterlesen »
Als man vor 3 Jahren noch dachte, dass man langsam über den Berg der letzten Krise gekommen sei, ging es plötzlich Berg ab. Kein Wunder, denn wer Schulden mit Schulden begleicht, macht einen Fehler. Fitch und die beiden anderen Rating-Agenturen honorieren nun das falsche Verhalten.
Das Verhältnis der Banken unter einander ist laut Fitch getrübt. Das übe sich auch auf die europäische Wirtschaft aus, welche nun in stocken gerate laut Fitch. Die Rating-Agentur hat daher nun 5 europäische Großbanken um einen Punkt herabgestuft. Die Investoren werden daher in Zukunft höhere Risikoaufschläge verlangen, wenn sie ihr Geld zur Verfügung stellen werden. Doch wem helfen die Herabstufungen, wenn diese zu noch mehr Komplikationen führen? weiterlesen »
Die Finanzkrise hat das Gleichgewicht im Euro-Raum ins Wanken gebracht und böse Stimmen sprechen bereits von einer bevorstehenden Inflation. Doch das Beantworten der Frage in wie weit die Inflationsrate steigen wird, ist pure Spekulation.
Die momentane Inflationsrate liegt bei etwa 2,6 Prozent in Deutschland. Das ist sogar unterhalb des europäischen Durchschnitts. Insgesamt haben sich die Preise für die einzelnen Bereiche unterschiedlich erhöht. Magarine wurde beispielsweise um 23 Prozent teurer. Kartoffeln oder Eisbergsalat verloren hingegen etwa um 20-30 Prozent an Wert. weiterlesen »
Eine Reaktion der EZB auf die momentane Situation im Euroraum war lange notfällig und auch schon von einigen gefordert. Draghi, der erst kurz im Amt ist, senkt den Leitzins. Was bedeutet das für uns? Und warum sollte man sich darüber freuen?
Kurz nach der Leitzinssenkung springt der Dax hoch und der Euro verliert an Wert. Was ist daran toll? Ganz einfach. Deutschland als exportstarke Nation geht es wirtschaftlich besser, wenn der Euro nicht zu hoch ist. Wird der Euro teurer kaufen die Staaten außerhalb der EU weniger Produkte aus dem EURO-Raum und somit auch weniger aus Deutschland. Also wird nicht mehr so viel produziert, weil man die Waren nicht loswird. Sinkt der Wert des Euro können die Nicht-Euro-Länder mehr kaufen. Das freut Deutschland und den Dax auch. Aber nicht nur Deutschland freut sich, sondern auch andere EU-Staaten mit Euro. weiterlesen »
Immer größer wird der Protest in der Bevölkerung der USA gegen die großen Finanzmächte. Erst Occupy Wall Street! Dann Occupy Frankfurt! Und dann Occupy Berlin! Die Occupy-Bewegung schwappt über den großen Teich auf das alte Europa, welches nun bald auch ordentlich rudern muss.
Dass die schon lange andauernden Turbulenzen auf den Finanzmärkten auch mal die Bevölkerung treffen wird, war eigentlich schon längst klar. Ob Bilder wie aus Griechenland jedoch auch bald die USA und Deutschland erreichen könnten, glaubt man noch nicht. Fakt ist, dass inzwischen genug Menschen betroffen sind, um endlich auf die Straße zu gehen und für eine gerechtete Finanzpolitik zu kämpfen. Hat die ruhige Politik Merkels versagt? weiterlesen »
Nachdem die großen Rating-Agenturen stark verschuldeten Staaten wie Griechenland die Kreditwürdigkeit aberkannt haben, gehen sie nun gegen jene Banken vor, welche in solchen Schuldenstaaten stark engagiert waren. Der Deutschen Bank und Co. droht nun die Abstufung.
Der Name Rating-Agentur wird langsam zum Unwort des Jahres. Erst sind Rating-Agenturen daran schuld, dass der Euro kriselt und nun wollen sie die Banken in die Knie zwingen. Oder schätzen Rating-Agenturen die Lage der möglichen Kreditnehmer nur realistisch ein und zeigen an, ob miss gewirtschaftet wurde? Eine nicht leicht zu beantwortende Frage… weiterlesen »
Dass Schuldensünder in der EU bestraft werden sollen, ist nicht neu. Nachdem die alten Regelungen nicht funktioniert haben, versucht man sich nun am neuen EU-Krisenmechanismus, um eine weitere Eurokrise frühzeitig zu verhindern und abzuwenden.
Im Dezember 2010 wurde von den EU-Regierungschefs beschlossen, dass monetäre Hilfen nur für jene EU-Staaten möglich sind, welche die Stabilität der gesamten EU bedrohen könnten. Der betroffene Staat bekäme dann in Zukunft ähnlich wie beim jetzigen Rettungsschirm einen Garantierahmen für Kredite bewilligt. weiterlesen »
Nachdem Philipp Rösler, der deutsche Wirtschaftsminister, nun öffentlich über eine mögliche Insolvenz Griechenlands spricht, wackeln die Wände in der Euro-Zone. Ist eine Insolvenz denn überhaupt möglich?
Wenn Rating-Agenturen einen Staat herunterstufen und er nur noch schwer an Kredite herankommt und somit de facto kein Geld mehr hat, um seine Schulden zu bezahlen, dann wird es eng für diesen Staat. Dieser Staat ist in diesem Fall Griechenland. Dass es mit der Finanzpolitik Griechenlands nicht sehr rosig aussieht, wusste man eigentlich auch schon bevor Griechenland den Euro eingeführt hat. Nun sieht es so aus als würde der Euro zumindest partiell seinen Rückzug antreten. Doch geht das so leicht? weiterlesen »