Der gemeinsame Charakter von Pferdewetten und Börsenanlagen lässt sich auf den ersten Blick keinesfalls verleugnen, wieso also nicht beides miteinander verbinden?
Dies dachte sich Michael Iavarone auch und möchte demnächst einen 140 Millionen Dollar schweren Hedgefonds auf die Beine stellen. Das Problem für Iavarone ist allerdings sein Ruf, wo 1999 an der Wall Street Aktien im Namen eines Kunden kaufte, wovon dieser nichts wusste, um im Anschluss vom gestiegenen Preis zu profitieren und seine eigenen Aktien zu verkaufen begann. Das Problem für den Kunden – seine Aktien waren kaum noch etwas wert. Iavarone wurde betraft und trat im Jahr 2000 seinen Rückzug vom Börsenparkett an.
Nun möchte sich der Pferdenarr mit seiner innovativen Idee wieder auf das Finanzparkett begeben und dabei helfen soll die von ihm gegründete International Equine Acquisitions Holding (IEAH), die er nach einem holprigen Start zu einer lukrativen Firma wandelte.
Wie viele Leute aber auf die Idee von Iavarone einsteigen, kann man im Voraus schlecht vorhersehen. Die Aussicht auf eine lohnenswerte Rendite hat schon so manchen Spekulanten ins Boot gelockt und Geld in Rennpferde investieren klingt zunächst gar nicht so abwegig, zumal der sich in dem Besitz befindliche Hengst „Big Brown“ momentan von Sieg zu Sieg eilt.
Seit der Einführung von Hartz IV hat sich das Wohngeld in Deutschland zu einem undurchsichtigen Konstrukt entwickelt. So hat sich die Zahl der Empfänger seit Einführung der Hartz-Reform deutlich reduziert, was aber auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass bei Empfängern von staatlichen Leistungen die Kosten für die Wohnung schon berücksichtigt sind.
Knapp zwei Prozent aller deutschen Haushalte kommen in den Genuss von Wohngeld, weil ihr eigenes Einkommen nicht ausreicht, um ihre Ausgaben von Miete und Nebenkosten zu decken. Die Höhe des bewilligten Wohngeldes richtet sich nach mehreren Faktoren.
• Anzahl der Personen, die zum Haushalt zählen
• Die Höhe des gesamten Familieneinkommens
• Höhe der zu berücksichtigenden Miete
Gerade der letzte Punkt stößt bei den Antragstellern oftmals auf Unverständnis. So wird zunächst der Bedarfsraum für die Wohngemeinschaft entwickelt, der wiederum wird zum Bemessungsspielraum für die Höhe des Wohngeldes. So haben Mieter von großen Grundstücken oder Wohnflächen nicht automatisch einen höheren Wohngeldanspruch.
Für die Beantragung wird eine lückenlose Aufzeichnung der Einkommen eingefordert. Ist das Einkommen allerdings zu niedrig, wird man möglicherweise an die entsprechenden Hartz-Bearbeiter weitergeleitet, damit der sozialhilferechtliche Bedarf gedeckt werden kann. Dort gibt es aber auch sehr drastische Fälle, wo man den Besitzern von großen Wohnflächen zu Verkäufen oder Versteigerungen rät, um in den Genuss von Zuschüssen zu gelangen.
Besondere Fälle beim Wohngeld sind Studenten, Schüler und Auszubildende, die nicht in den Genuss von „Bafög“ kommen. Sie besitzen die Möglichkeit Wohngeld zu beantragen.
Die so genannte Finanzmanagementsoftware verwaltet Daten und Konten beim Online-Banking.
Einer der Marktführer in Deutschland ist das Unternehmen „Star Finanz“. Sie bieten mehrere leistungsstarke Softwarepakete für Privat- und Geschäftskunden an. Diese Software kann als Abonnement gegen eine monatliche Gebühr gebucht oder als Paket gegen Einmalzahlung erworben werden.
Die Privat-Edition „Starmoney 6.0“ bietet einen sehr guten Überblick über - bis zu 25 - verschiedene Konten des Anwenders. Dazu gehören neben Giro-, Aktien- und Sparkonten auch Bonuskarten- Übersichten.
Die einfache Bedienung, Übersichtlichkeit und hohe Sicherheitsstandards (Pin/Tan und HBCI-Verfahren) und die Möglichkeit zur Bearbeitung von Überweisungen oder Daueraufträgen im Offline, sprechen für die Benutzung des „Starmoney 6.0“. Ich persönlich bevorzuge ein Abonnement, da Aktualisierungen und Updates automatisch erfolgen und keine neue Version angeschafft werden muss.
Die Edition „Starmoney Business 3.0“ eignet sich besonders für Selbständige oder Freiberufler und kleinere/mittlere Unternehmen. Es können bis zu 15 Anwender miteinander vernetzt werden. Wie in der Privatedition bietet es einen sehr guten Überblick über alle Konten oder Überweisungen und erstklassige Sicherheitsstandards. Zusätzliche Funktionen sind u.a. die Verwaltung von Paypal- , Auslands- und Fondssparkonten, die Möglichkeit zur Teilnahme am EBICS- Zahlungssystem und der tägliche automatische Umsatzausdruck. Offlinebearbeitungen von Überweisungen (auch Sammelaufträge) sind problemlos möglich.
Die Starmoney-Programme sind auch für Anfänger problemlos anwendbar und erhöhen die Transparenz und Sicherheit beim Homebanking.
Immer wieder suchen Anleger nach lukrativen Möglichkeiten für die Geldanlage, welche kurzfristig möglichst hohe Renditen einbringt.
Als ein mögliches Instrument neben Swaps und Futures hat sich gezeigt, dass eine lukrative Möglichkeit hierfür Zinsdifferenzgeschäfte sind. Ein sogenanntes Zinsdifferenzgeschäft liegt immer dann vor, wenn ein Anleger die Differenz der Zinssätze in unterschiedlichen Währungen nutzt, bzw. die Tatsache ausnutzt, dass ein und dieselbe Währung in verschiedenen Ländern unterschiedlich verzinst wird.
Aber wie genau läuft dies nun ab? Eigentlich ist es ganz einfach. Aktuell wäre folgendes Szenario möglich: Ein Anleger könnte zum Beispiel in Japan einen Kredit aufnehmen über 1,6 Millionen Yen, was aktuell etwa 10.000 EUR entspricht. Hierfür zahlt man aktuell in Japan 0,5% Zinsen, d.h. 8000 YEN pro Jahr (etwa 50 EUR). Nun kann der Anleger dieses Geld getauscht in EUR in Deutschland anlegen. Hierfür erhält er bei einer guten Tagesgeldanlage ca. 4% Zinsen jährlich, also 400 EUR im Jahr. Somit bleibt dem Anleger ein Gewinn aus dem Zinsdifferenzgeschäft von 400 EUR - 50 EUR = 350 EUR.
Aber Vorsicht! Eine solche Anlage birgt auch ein hohes Risiko für den Anleger. Man sollte sich nicht von den augenscheinlich risiko- und aufwandslosen Gewinnen blenden lassen. Zwar ändern sich die Zinssätze in der Regel relativ langsam, aber der Wert und auch der Gegenwert von Kredit, bzw. Anlage können sich durch Währungsschwankungen sehr schnell ändern. Wenn dann gerade die Kreditrückzahlung ins Haus steht, aber die Geldanlage in die Währung des Kredites umgerechnet nur noch die Hälfte wert ist, kann es sehr schnell unangenehm für den Anleger werden und man verliert weit mehr als nur den vermeintlichen Gewinn aus der Zinsdifferenz.
Eine solche Anlage setzt also immer Kenntnis der Materie und eine ständige Beobachtung der Marktlage voraus. Auch sollte man sich nicht lange binden, d.h. kurze Kreditlaufzeiten und eine ständig verfügbare Anlage (z. Bsp. Tagesgeld) wählen.
Garantiefonds sind Investmentfonds, die in unterschiedliche Aktienwerte investieren können. So findet man diese Fonds mit einer Ausrichtung auf europäische Aktien, auf Biotechnologie oder auch auf Unternehmen der Erdölbranche.
In jedem Fall sind die Garantiefonds im Gegensatz zu anderen Investmentfonds jedoch mit einer festen Laufzeit von meist vier bis fünf Jahren ausgestattet und bieten den Anlegern am Ende dieser Zeit die Rückzahlung ihrer eingezahlten Beiträge zu 100%. Verluste, abgesehen vom Ausgabeaufschlag des Fonds, sind also ausgeschlossen.
Garantiefonds sollen sich aus diesem Grund vor allem für Anleger eignen, die bereits negative Erfahrungen mit Aktien oder Aktienfonds machen mussten und die nun eher sicherheitsorientiert sind. Mit den Garantiefonds haben also auch diese Anleger die Möglichkeit, nahezu ohne Risiko in den Aktienmarkt zu investieren. Bei steigenden Kursen würden sie demnach von der erzielten Rendite profitieren, bei sinkenden Kursen sind sie abgesichert.
Dies ist grundsätzlich auch richtig. Da Garantiefonds ihren Anlegern jedoch die ausgewiesene Sicherheit zum Laufzeitende bieten müssen, liegen deren Renditen oft deutlich unter denen vergleichbarer offener Investmentfonds. Sie entpuppten sich in verschiedenen Tests sogar als wahre Renditekiller. Auch müssen Anleger bedenken, dass die Garantie in der Regel nicht während der Laufzeit greift. Ein vorzeitiger Verkauf ist nämlich nur zum aktuellen Tageskurs möglich, der auch weit unter der Garantieschwelle liegen kann.
Fazit: Meiner Meinung nach sind Garantiefonds lediglich für die Banken interessant, die hieran verdienen. Anleger hingegen sollten besser ihr eigenes Depot nach ihrer Risikoneigung strukturieren und mit einem Mix aus Zins- und Aktienanlagen arbeiten.
Das Wort Zinsabschlagsteuer ist ein Begriff, der im Sprachgebrauch und im Volksmund Verwendung findet, aber an sich nicht definiert ist. Mit der Zinsabschlagsteuer sollen Erträge abgegrenzt werden, die innerhalb der Kapitalertragssteuer besteuert werden. Der Zinsabschlag an sich ist in diesem Fall schon die Steuer.
Bezeichnet wird mit dieser Steuer, die Besteuerung der Zinsen aus Kontoguthaben, aus Schuldverschreibungen, die Erträge aus dem Verkauf von Auf- und Abzinsungspapieren und Zinserträge sowie Zwischengewinne aus Anteilen von Investmentfonds. Derzeit beträgt der Steuersatz 30% bei Guthaben auf Konten und sogar 35% bei Wertpapierzinserträgen aus Tafelgeschäften. Dazu kommt dann noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5%, der auf die Steuer gerechnet wird. Das bedeutet, bei einem Zinsertrag von 1.000 Euro sind 300 Euro Zinsabschlagsteuer und 16,50 Euro Solizuschlag zu zahlen. Das macht dann zusammen 316,50 Euro, die an das Finanzamt gehen. Berechnet wird die Zinsabschlagsteuer für alle Erträge die über den Sparerfreibetrag, der bei 801,00 Euro liegt, hinausgehen. Im Rahmen des Sparerfreibetrages kann bei den Banken ein Freistellungsauftrag hinterlegt werden oder eine Bescheinigung zur Nichtveranlagung, die die Finanzämter unter bestimmten Voraussetzungen ausstellen.
Die Zinsabschlagsteuer wird immer von dem jeweiligen Kreditinstitut an das entsprechende Finanzamt abgeführt.
Ab dem 01. Januar 2009 wird die Zinsabschlagsteuer und die Kapitalertragssteuer durch die Abgeltungssteuer ersetzt. Dann gilt für alle Kapitalerträge ein einheitlicher Steuersatz in Höhe von 25% + Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls noch Kirchensteuer. Das gilt nur für Beträge, die über dem Sparerfreibetrag liegen, der sich 2009 dann Sparerpauschbetrag nennt.
Wer kennt das nicht, das Geld ist knapp, aber man will sich doch noch etwas Kleines gönnen. Mit einer Rechnung war man auch schonmal im Rückstand und daher ist auch ein negativer Eintrag in der Schufa. Doch nicht alle Banken fragen diese bei jeder Kreditvergabe ab, also wende ich mich natürlich zunächst lieber an eine solche Bank als an meine Hausbank.
Wo ist der Haken bei einer Kreditvergabe ohne vorherige Schufaabfrage?
Der Haken ist einfach und schnell erklärt. Zumal ist zum einen der Zinssatz bei den Banken, die solche sogenannten “Blankokredite” geben, bedeutend höher und auch die Bearbeitungsgebühr ist im Regelfall höher als bei einer Bank, die einen Kredit mit vorheriger Schufaabfrage vergibt. Desweiteren wage ich die Seriösität der Banken anzuzweifeln, die Kredite ohne Schufaabfrage vergeben. Die Schufa ist nämlich auch eine Sicherungseinrichtung für die Bank, damit der dortige Berater beurteilen kann, ob man sich mit dem neuen Kredit nicht zu sehr verschuldet.
Meiner Meinung nach sind Banken, die Kredite ohne Schufaabfrage vergeben, einfach nicht seriös und nur auf das schnelle Geld aus. Viele werben Neukunden einfach damit, dass sie die Schufa nicht abfragen, halten dem Kunden jedoch wichtige Informationen (hohe Bearbeitungsgebühr, AGBs) vor, die zu einem späteren Zeitpunkt relevant werden können.
Wer viel Geld auf dem Konto hat, der wird es schnell merken. Zahlung für Zahlung greift Steinbrück zu und zieht 30 % der Zinseinträge an sich. Davon merken natürlich nur die was, die mehr als 801 Euro für Singles bzw. das Doppelte für Verheirate an Zinseinnahmen pro Jahr haben und nicht vergasen, einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei ihren Banken oder Sparkassen zu stellen.
Schon bei ein ca. 5000 Euro Anlage geht’s dann los. Hier kommt so mancher auf die Idee, das Geld ins Ausland zu bringen, solange reichen die Arme von Steinbrück ja nicht. Aber abgesehen davon, dass dies eine strafbare Steuerhinterziehung ist, so richtig günstig kann das erst bei deutlich höheren Beträgen sein.
Früher sehr beliebt war das Großherzogtum Luxemburg. Über seine deutsche Hausbank eröffnete man ein Konto bei der Filiale in Luxemburg und überwies nach und nach das Geld dorthin. Das war ausgesprochen blöde, denn die Finanzämter bekamen früher oder später Wind davon und man musste sich selbst schnell anzeigen, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen.
Also kamen einige Leute auf die großartige Idee mit Bargeld auf die Reise zu gehen. Dumm nur, dass Bargeldauszahlungen ab 10000 Euro für staatliche Überwachungsbehörden protokolliert werden. Also in kleiner Raten abheben, das Geld im Schuhkarton sammeln und auf nach Luxemburg. Das Risiko schien überschaubar, aber ab und zu gab es dann doch Kontrollen an der Grenze. Die Zöllner haben irgendeinen Riecher und so musste mancher als Drogenkurier Verdächtigte, erst mal kurz einsitzen. Das Geld wurde auch erst mal einbehalten. Für eine Selbstanzeige war’s zu spät, zur Schadensbegrenzung konnte man nur mit der Wahrheit rausrücken und musste auch seine Schwarzgeldquellen aufdecken.
Die meisten hatten aber scheinbar Glück und wurden nicht erwischt. Doch als sie dann die saftigen Gebühren auf dem persönlich abgeholten Kontoauszug sagen, dann wurden sie eher ärgerlich. Abgesehen von der Lästigkeit und den Kosten für die Fahrerei. Vor ein paar Jahren kam dann noch die pauschale 30 % Abzug zu, denn die Luxemburger vom Eichelhans sich abtrotzen ließen.
Die Unruhe an den Börsen und die negativen Aussichten in den kommenden Jahren lassen festverzinsliche und langfristige Anlagemöglichkeiten für Sparer wieder attraktiver werden. Neben dem Tagesgeldkonto zählt der Sparbrief als bewährte Anlageform, deren Rendite über Jahre hinweg absehbar ist und das Risiko dabei gegen Null tendiert.
Gerade jetzt in den stürmischen Zeiten an den Börsen und dem Wanken einiger Geldinstitute möchte man als Anleger gerne wissen, welche Rendite am Ende einer Investition absehbar ist. Da die Verzinsung des Sparbriefes von den Kreditinstituten über die gesamte Laufzeit konstant gehalten werden muss, lässt sich schon am Beginn die fällige Rendite ermitteln.
Allerdings geht ähnlich wie bei Festgeldkonten die Flexibilität verloren, lediglich bei der Auszahlung der Zinsen ist diese vorhanden. So kann man beim Abschluss eines Sparbriefes zwischen zwei Varianten wählen. So kann man sich beispielsweise die Zinsen einmal jährlich auszahlen lassen, wenn man einen Sparbrief mit einer längeren Laufzeit abgeschlossen hat, aber jedes Jahr von der Rendite profitieren möchte. Die andere Möglichkeit wäre eine Zinsauszahlung am Ende der Laufzeit, wo die gesamt auflaufenden Zinsen an den Anleger ausgezahlt werden. Diese Form der thesaurierenden Anlage ist für Anleger mit hohem persönlichem Steuersatz lohnenswert.
Negativer Aspekt des Sparbriefes ist, dass eine vorzeitige Auszahlung in keinem Fall möglich ist. Deshalb raten Banken im wieder zu Bundesschatzbriefen, wo dies möglich ist, wenn sich Anleger nicht über einen sehr langen Zeitraum sichern sind.
So bitter es für Menschen klingen muss, aber Zwangsversteigerungen können sich für potenzielle Interessenten als durchaus lohnenswerte Investition bezahlt machen. Für Banken und Investoren sind Zwangsversteigerungen von großen Projekten schon lange ein probates Mittel, um für wenig Geld ein Haus, ein Grundstück, landwirtschaftlich Nutzflächen oder Gewerbeimmobilien zu erwerben, diese mit geringem finanziellem Engagement aufzuwerten und dann für einen wesentlich höheren Betrag zu verkaufen.
Was für Banken sehr gut ist, kann für Kleinanleger nicht schlecht sein. Allerdings steht hier sicherlich nicht der Gedanke im Vordergrund, die erworbene Immobilie weiter zu verkaufen, sondern diese für eigene Zwecke zu nutzen. Der Vorteil an Zwangsversteigerungen ist, dass die Termine schon lange im Voraus bekannt sind und sich Interessenten über genügend Zeit verfügen sich ausführlich über die Immobilie zu informieren.
Im Vorfeld einer solchen Zwangsversteigerung sollte man unbedingt ein Verkehrswert-Gutachten beim Amtsgericht einsehen und von der Gläubigerbank anfordern. Ebenso unablässig ist es, einen Blick in das Grundbuch zu werfen, um mehr die Geschichte des Projektes zu erfahren. Mit welchen finanziellen Belastungen ist das Haus versehen, existieren Wohnrechte auf Lebenszeit oder gibt es Insolvenzvermerke.
Ein Baufachmann kann bei einer möglichen Besichtigung unheimlich hilfreich sein. Zwar wird oftmals der Zugang vom momentanen Mieter verweigert, aber gerade in solchen Fällen wäre eine Besichtigung äußerst ratsam. Es ist natürlich klar, dass man bei Menschen, die von einer Zwangsversteigerung und einem möglichen Umzug betroffen sind, nicht gerade auf eine liebevolle Behandlung hoffen kann. Diese stehen vor dem finanziellen Ruin, stehen vor der Privatinsolvenz und haben keine andere Möglichkeit, als ihre Immobilie aufzugeben.
Gerade in den Großstädten wie Berlin, München oder Köln haben die Versteigerungen einen unglaublichen Zulauf erfahren, sind sie doch eine der seltenen Möglichkeiten günstig eine Immobilie zu erhalten.