Finanzwetter

Tops und Flops aus der Welt der Finanzen
 


Die Eurokrise hat Amerika erreicht. Der Dow Jones sank um 200 Punkte in den Keller. Die Talfahrt der amerikanischen Börse zieht die Deutsche mit sich. Der Dax sinkt ebenfalls fast um mehr als 200 Punkte.

Die Amerikaner haben Angst. Angst, dass die Euro-Krise über den großen Teich schwappt und sie überflutet. Die amerikanischen Anleger befürchten das Schlimmste, dass Griechenland  unkontrolliert Bankrott und es weiter Berg ab geht mit der Weltwirtschaft. weiterlesen »


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Die gute alte Unze befindet sich in einer Rallye. So hört es sich an, wenn Analysten über den Goldpreis reden. Der Preis bricht langsam ein. Platzt bald eine Spekulationsblase?

In Gold zu investieren, ist eine sichere Sache. Das denkt man zumindest immer. Nun ja – immer stimmt das nicht. Eigentlich heißt es: in Gold zu investieren ist eine langwierige Sache. Wer vor 10 Jahren investiert hat, freut sich heute über ein Plus von 300%. Doch genau heute in Gold zu investieren, könnte vielleicht doch übermorgen Schmerzen bringen. weiterlesen »


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Ein Begriff, welcher immer wieder in den letzten Wochen in der Presse gefallen ist, war der Begriff Leerverkäufe. Was ist das? Was bedeutet das? Und kann man mit Nichts Geld machen?

Im Grunde beschreibt der Begriff Leerverkauf den Verkauf von Waren, welche der Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzt. Damit der Verkäufer die Ware bis zum Lieferzeitpunkt an den Käufer im Lager hat, muss er sie selber erst kaufen. Das kann zum Vorteil oder Nachteil des Verkäufers werden. weiterlesen »


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Schon seit dem Beginn des letzten Herbstes bekam man an der Gemüsetheke seines Vertrauens zu spüren, dass die Lebensmittelpreise steigen. Auch der Butterpreis ist seit dem letzten Sommer ordentlich angestiegen. Nun ist der Mais dran.

Viele Wirtschaftsexperten hatten schon lange gewarnt, dass die Produktion von Biosprit mit Mais und Co. die Lebensmittelpreise früher oder später in die Höhe treiben würde. Genau das ist nun eingetreten. weiterlesen »


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Ein Unternehmen selbst gründen

Autor: Sascha
abgelegt in: Finanzlexikon

Schnell ist die Idee gefunden mit einer eigenen Firma Geld zu verdienen. Doch was ist zu beachten und welche finanziellen Aufwendungen  sind damit verbunden? Von der GmbH bis zur Aktiengesellschaft. Welches Unternehmensmodell passt?

Zu einer Unternehmensgründung gehören viele Dinge. Eine richtige Marktanalyse um einzuschätzen, ob das Konzept überhaupt eine Chance hat aufzugehen. Ein Unternehmensplan, Standort, Investitionsplan und viele andere Dinge müssen her. Doch die entscheidende Frage bleibt: Welche Rechtsform wähle ich?

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Nach neuen Ausschreitungen  seitens der Bevölkerung gegen den Sparkurs der Regierung in Athen steht Griechenland trotz des EU- Rettungsschirmes immer noch vor der Pleite. Bedroht ist dadurch nicht nur die eigene Existenz, sondern auch die der EU.

Im Oktober 2009 revidiert die neue griechische Regierung die Staatsverschuldung auf 12,7%. Im Vergleich liegt Deutschland bei 3 % und ist damit knapp an der von der EU gesetzten Defizitgrenze. Die Folge war die Herabstufung der Kredit-Würdigkeit Griechenlands und eine damit einhergehende Spekulation auf eine Staatspleite.

2010 erhielt Griechenland aus dem Rettungsfond schon 750 Mrd. Euro. Doch diese reichen nun nicht mehr aus.

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Die lang vernachlässigte Welt der Wandelanleihen bietet interessante Investitionsmöglichkeiten. Für diejenigen, die sich bei Aktieninvestitionen aus Unsicherheit zurückhalten, könnte die Kapitalsicherheit und hohen Renditechancen der Wandelanleiheeine Möglichkeit sein.

Die Wandelanleihe, (englisch: convertible bond) wird von einer Anteilsgesellschaft ausgegeben und ist ein verzinsliches Wertpapier, das dem Besitzer das Recht einräumt es in einem festgelegten Verhältnis in Aktien einzutauschen.

börse ©flickr / matze_ottWandelanleihe in Aktien umwandelbar

Dem Inhaber der Wandelanleihe, oder auch Wandelschuldverschreibung, steht es frei die Wandlungsmöglichkeit zu nutzen, je nachdem ob die Entwicklung des Aktienkurses eine Umwandlung attraktiv macht. Ist das Wandlungsrecht am Ende der Laufzeit nicht ausgeübt worden, wird die Anleihe zurückgezahlt (getilgt). Solange wie der Gläubiger keine Umwandlung vornimmt, hat er Anspruch auf Zinszahlung oder Tilgung. Mit der Umwandlung in Aktien erlischt das Forderungsrecht und der ehemalige Gläubiger wird Aktionär der Gesellschaft.

Die Wandlungsfrist und das Wandlungsverhältnis und sonstige Bestimmungen werden im Vorfeld festgelegt. Bei Ausübung des Wandlungsrechtes erfolgt der Tausch, in der Regel unter Zuzahlung, in eine oder mehrere Aktien, sodass sich die Liquidität des Unternehmens durch das Zusammenfließen des Fremdkapitals mit dem Eigenkapital erhöht.

Ausgabe von Wandelanleihen

Die Ausgabe von Wandelanleihen ist nur aufgrund eines Hauptversammlungsbeschlusses möglich. Der Vorstand erhält dann die Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelanleihen für fünf Jahre, wobei Aktionäre ein Bezugsrecht auf Wandelanleihen haben. Die Wandelanleihe wird bis zum Zeitpunkt der Ausübung des Wandlungsrechtes wie eine normale Festzinsanleihe verzinst. Für den Vorteil des Wandlungsrecht liegt der Nominalzins immer unter einer vergleichbaren Festzinsanleihe.

Aktiengesellschaften nutzen die Wandelanleihe zur Beschaffung von Kapital. Das Unternehmen kann seine Schulden durch eigene Wertpapiere tilgen, wenn der Kurs steigt.

Hohe Rendite und Kapitalsicherheit der Wandelanleihe

Wegen den langfristig höheren Verzinsungschancen von Aktien spricht einiges für die Anlageform der Wandelanleihe. Der laufende Ertrag fällt in der Regel zwar niedriger aus als bei konventionellen Obligationen, die eine feste Verzinsung während der ganzen Laufzeit bieten, doch da der Umtauschpreis im Vorfeld bereits festgelegt wurden, besteht die Möglichkeit, dass die Wandelanleihe im Kurs steigt. Allerdings sind Gewinne oder Verluste wegen der zu erwartenden Kapitalrückzahlung nicht so ausgeprägt.

Der Vorteil der Wandelanleihe ist, dass sich ihr Wert nicht nur an der allgemeinen Zinsentwicklung orientiert, sondern auch am Aktienkurs des Unternehmens, in das sie wandelbar ist. Steigt der Aktienkurs stark an, profitiert davon auch die Anleihe. Auf der anderen Seite bietet der Anleiheteil eine gewisse Basis, unter die der Wert nie fallen kann. Das Risiko bleibt bei dieser Form der Anlage gering, da das investierte Kapital am Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird.


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Das Musterdepot ist so etwas wie eine Trockenübung auf dem Papier, bevor man mit echtem Geld an der Börse spekuliert.

Bei einem Musterdepot handelt sich nicht um ein echtes Wertpapierdepot, das mit echten Wertpapieren aller Art angelegt wird, es eröffnet lediglich die Möglichkeit, ohne Geldeinsatz (und daher auch ohne Verlustrisiko) den echten Einsatz an Börsen in Deutschland zu testen.

Risikolos die ersten Schritte an der Börse und auf dem Aktienmarkt machen, mit der Gewissheit, keinen Verlust zu machen zu können. Musterdepots sind in der Regel kostenlos, man muss sich lediglich registrieren. Somit steht dem munteren spekulieren an der Börse nichts mehr im Wege und man kann nach Lust und Laune Wertpapiere mit fiktiven Kapital kaufen und verkaufen.

Frankfurter Börse © Flickr by Picturepool

Mit einem Musterdepots können sie risikolos ins Börsenleben hineinschnuppern.

Nach ein paar Monaten oder auch Jahren, wird man gut abschätzen können, ob die eigenen Entscheidungen besser als der Markt oder der eines Fondsmanagers sind. Nach dieser „Probezeit“ kann man in das echte Börsenleben einsteigen. Dennoch, dient das Musterdepot nicht als Anlegealternative.

Im Grunde gibt es keine Einwände, beachten muss man jedoch, dass es im Echtbetrieb an der Börse Kauf- und Verkaufsspesen gibt, die in Musterdepots leider selten bis gar nicht berücksichtigt werden.

Auch die Depotgebühren werden nicht immer mit eingerechnet. Dafür gibt es an der Börse aber Dividendenzahlungen, die im Musterdepot selten vorkommen, bei der echten Spekulation jedoch häufig vorzufinden sind. Im Großen und Ganzen sind Musterdepots eine gute und risikolose Möglichkeit, sich den Börsenbetrieb einmal anzusehen, ohne in der vollen Verantwortung zu stehen und Haftung zu tragen.

Wenn sie selber mal das Musterdepot ausprobieren möchten, können sie sich an ihre Hausbank wenden, sie wird Ihnen alle nötigen Informationen geben und Ihnen die Vorgehensweise aufzeigen.


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Frankfurter Börse flickr ©barmalaDie überraschende Leitzinssenkung am gestrigen Tag hat für etwas Entspannung an den europäischen Börsen gesorgt.  Während in Asien die Werte weiterhin in den Keller gingen, gestaltete sich der Handelstag in Deutschland erheblich freundlicher. Insbesondere die arg gebeutelten Finanzwerte konnten teilweise zweistellige Zuwächse verzeichnen, dies dürfte für Aufatmen bei so manchem Geschäftsführer geführt haben.

Aber auch die Anleger können dadurch optimistischer in Zukunft schauen. Dank der Leitzinssenkung können sich Banken leichter Kredite verschaffen und so genügend Kapitel für den Markt bereitstellen. Trotz alledem äußern sich Finanzexperten eher pessimistisch und haben sogar einen langfristigen Rückfall des DAX auf 2.200 Punkte in Betracht gezogen.

Auch in der Schweiz verpuffte die Wirkung relativ schnell. Gerade hier besteht die Gefahr aufgrund der zahlreichen Finanztitel, dass die Börse im Sog nach unten gezogen wird. Nicht umsonst stehen gerade hier zahlreiche Jobs in Zürich zur Disposition, aber man hofft ja trotz der Krise das Beste.


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Mit den weltweiten Börsencrashs wächst auch beim normalen Sparer die Unruhe. Da sich die meisten von ihnen nur sehr mit der Thematik Börse auseinander setzen, stellt sich insbesondere für sie die Frage, welche Anlagen betroffen sein könnten.

Zunächst können fast alle Anleger von staatlichen Sparprodukten aufatmen. Da die Bundesregierung die Zinsen garantiert, ist an dieser Stelle am wenigsten zu befürchten. Fast ebenso sicher sind langfristige Geldeinlagen wie Festgeld und Sparen, zwar könnte das Zinsniveau etwas absinken, jedoch bleibt der garantierte Zins erhalten.

Als krisensicher können auch Rentenfonds eingestuft werden, da hier die Banken einen Großteil in eingangs erwähnte staatliche Spareinlagen investieren. Eine absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, denn gerade bei Rentenfonds führt eine verstärkte Nachfrage zu einer sinkenden Dividende.

Ganz anders verhält es sich bei Aktienanlegern, die auf ihr Geld nicht über einen Zeitraum von zwei bis drei verzichten können. Sie sollten schleunigst den Weg zu ihrem Berater machen, denn kurzfristig sieht es an der Börse nach erheblichen Kursverlusten aus. Gestern beispielsweise waren insbesondere die Banktitel vom Preisverfall betroffen, so verlor die Commerzbank mehr als 15 Prozent und selbst der Marktführer Deutsche Bank musste einen Verlust von acht Prozent in Kauf nehmen.

Ein Platzen der Immobilienblase wie in den USA wird es hierzulande nicht geben. Hier haben nur sehr wenige Menschen auf das Steigen der Preise spekuliert, weshalb der deutsche Immobilienmarkt fast unabhängig agiert. Somit hat dieser Börsencrash dahingehend keine Auswirkungen.


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