Schon bald könnte sich Deutschland in einer Rezession befinden. Denn seit zwei Quartalen geht die Wirtschaftsleistung zurück. Dennoch lief das letzte Jahr besser als erwartet, was sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar machte. Steht uns nun eine Rezession bevor?
Das letzte Jahr lief besser als gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um satte 3 Prozent und das zu einer Zeit, wo es dem Euro sehr schlecht ergeht. Der Dax steht bei stabilen 6150 Punkten. Nun rechnet man wieder mit einem Abschwung, da die Wirtschafts- Zahlen bereits Ende des letzten Jahres zurückgingen. Die letzten beiden Jahre liefen wirklich gut. Auch 2010 gab es ein BIP von 3,7 Prozent. Da es aber auf Grund der Eurokrise stockt, sinken die Wirtschaftszahlen. weiterlesen »
Für die Steuern sind ab dem 1. Januar 2012 wichtige Änderungen vorgesehen, welche die Gesetzgebung in diesem Jahr festgelegt hat.
Steuern, Steuergesetze und Steuererklärung sind nicht unbedingt die Themen, die zur Weihnachtszeit in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Dennoch ist es gut, sich schon frühzeitig zu informieren, um die Steuern in Zukunft richtig zu berechnen und eventuell dadurch zu sparen. Die wichtigsten Neuerungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen wurden vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) bekannt gegeben. weiterlesen »
Immer größer wird der Protest in der Bevölkerung der USA gegen die großen Finanzmächte. Erst Occupy Wall Street! Dann Occupy Frankfurt! Und dann Occupy Berlin! Die Occupy-Bewegung schwappt über den großen Teich auf das alte Europa, welches nun bald auch ordentlich rudern muss.
Dass die schon lange andauernden Turbulenzen auf den Finanzmärkten auch mal die Bevölkerung treffen wird, war eigentlich schon längst klar. Ob Bilder wie aus Griechenland jedoch auch bald die USA und Deutschland erreichen könnten, glaubt man noch nicht. Fakt ist, dass inzwischen genug Menschen betroffen sind, um endlich auf die Straße zu gehen und für eine gerechtete Finanzpolitik zu kämpfen. Hat die ruhige Politik Merkels versagt? weiterlesen »
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die deutsche und schweizerische Regierung auf ein Steuerabkommen gegen Schwarzgeld verständigt. Bemerkenswert ist, dass das Abkommen erst ab 2013 gelten soll.
Die deutschen Schwarzgelder werden in der Schweiz auf etwa 150 Milliarden Franken geschätzt. Das sind umgerechnet fast 147 Milliarden Euro. Es wurde lange darüber diskutiert Steuer-CDs aufzukaufen und den Schweizer Banken damit auf den Pelz zu rücken. In einigen Fällen wurden auch CDs gekauft. Doch nun gibt es ein Abkommen mit der Schweiz, welches nach Meinung vieler, viel zu brav daherkommt. weiterlesen »
Schon seit dem Beginn des letzten Herbstes bekam man an der Gemüsetheke seines Vertrauens zu spüren, dass die Lebensmittelpreise steigen. Auch der Butterpreis ist seit dem letzten Sommer ordentlich angestiegen. Nun ist der Mais dran.
Viele Wirtschaftsexperten hatten schon lange gewarnt, dass die Produktion von Biosprit mit Mais und Co. die Lebensmittelpreise früher oder später in die Höhe treiben würde. Genau das ist nun eingetreten. weiterlesen »
Nach neuen Ausschreitungen seitens der Bevölkerung gegen den Sparkurs der Regierung in Athen steht Griechenland trotz des EU- Rettungsschirmes immer noch vor der Pleite. Bedroht ist dadurch nicht nur die eigene Existenz, sondern auch die der EU.
Im Oktober 2009 revidiert die neue griechische Regierung die Staatsverschuldung auf 12,7%. Im Vergleich liegt Deutschland bei 3 % und ist damit knapp an der von der EU gesetzten Defizitgrenze. Die Folge war die Herabstufung der Kredit-Würdigkeit Griechenlands und eine damit einhergehende Spekulation auf eine Staatspleite.
2010 erhielt Griechenland aus dem Rettungsfond schon 750 Mrd. Euro. Doch diese reichen nun nicht mehr aus.
Alles wird teurer und der Euro verliert an Wert – das ist Inflation in Deutschland. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn die Preise sind im letzten Jahr um weitere 2,4 Prozent für die Verbraucher gestiegen. Grund dafür sind die stark gestiegenen Energiepreise. Der Heizölpreis verzeichnete eine Teuerung von ganzen 27 Prozent im Vergleich zum April 2010.
Die Analyse der Bundesbehörde für Statistik ergab in diesem Jahr, dass besonders Produkte des täglichen Bedarfs den Verbraucher jetzt mehr Geld kosten. Die gefühlte Teuerung wird sich also weit mehr als der statistisch angegebene Preishorror von 2,4 Prozent auswirken. Trotz wirtschaftlicher Erholung erleiden Arbeitnehmer Reallohnverluste.
Die Kaffeesteuer betrifft nicht nur gemahlenen Kaffee und Kaffee in ganzen Bohnen, sondern sämtliche kaffeehaltigen Waren, also auch löslichen Instantkaffee, Kaffeemixgetränke aus dem Kühlregal oder Süsswaren mit Kaffeeanteilen. Geregelt wird diese indirekte Bundessteuer durch das Kaffeesteuergesetz (KaffeeStG), das in der heutigen Form mit leichten Änderungen seit dem 1. Januar 1993 gilt.
Die moderne Kaffeesteuer geht auf den bis nach dem zweiten Weltkrieg auf importierten Kaffee erhobenen Zoll zurück, die in Europa seit dem 17. Jahrhundert auch auf das sich zu dieser Zeit in der alten Welt ausbreitende Genussmittel erhoben wurden. Im Laufe der Zeit wurden die Zölle auf Kaffee gesenkt und gehoben, auch bei der Kaffeesteuer gab es Steuererhöhungen und Steuersenkungen. 2007 wurden durch die Kaffeesteuer in Deutschland über eine Milliarde Euro erhoben und flossen so in die Staatskassen.
Die in der Bundesrepublik gültige Kaffeesteuer sieht für Röstkaffee eine Besteuerung von 2,19 Euro pro Kilogramm und für löslichen Kaffee weiterlesen »
Das Wort Zinsabschlagsteuer ist ein Begriff, der im Sprachgebrauch und im Volksmund Verwendung findet, aber an sich nicht definiert ist. Mit der Zinsabschlagsteuer sollen Erträge abgegrenzt werden, die innerhalb der Kapitalertragssteuer besteuert werden. Der Zinsabschlag an sich ist in diesem Fall schon die Steuer.
Bezeichnet wird mit dieser Steuer, die Besteuerung der Zinsen aus Kontoguthaben, aus Schuldverschreibungen, die Erträge aus dem Verkauf von Auf- und Abzinsungspapieren und Zinserträge sowie Zwischengewinne aus Anteilen von Investmentfonds. Derzeit beträgt der Steuersatz 30% bei Guthaben auf Konten und sogar 35% bei Wertpapierzinserträgen aus Tafelgeschäften. Dazu kommt dann noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5%, der auf die Steuer gerechnet wird. Das bedeutet, bei einem Zinsertrag von 1.000 Euro sind 300 Euro Zinsabschlagsteuer und 16,50 Euro Solizuschlag zu zahlen. Das macht dann zusammen 316,50 Euro, die an das Finanzamt gehen. Berechnet wird die Zinsabschlagsteuer für alle Erträge die über den Sparerfreibetrag, der bei 801,00 Euro liegt, hinausgehen. Im Rahmen des Sparerfreibetrages kann bei den Banken ein Freistellungsauftrag hinterlegt werden oder eine Bescheinigung zur Nichtveranlagung, die die Finanzämter unter bestimmten Voraussetzungen ausstellen.
Die Zinsabschlagsteuer wird immer von dem jeweiligen Kreditinstitut an das entsprechende Finanzamt abgeführt.
Ab dem 01. Januar 2009 wird die Zinsabschlagsteuer und die Kapitalertragssteuer durch die Abgeltungssteuer ersetzt. Dann gilt für alle Kapitalerträge ein einheitlicher Steuersatz in Höhe von 25% + Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls noch Kirchensteuer. Das gilt nur für Beträge, die über dem Sparerfreibetrag liegen, der sich 2009 dann Sparerpauschbetrag nennt.
Wer viel Geld auf dem Konto hat, der wird es schnell merken. Zahlung für Zahlung greift Steinbrück zu und zieht 30 % der Zinseinträge an sich. Davon merken natürlich nur die was, die mehr als 801 Euro für Singles bzw. das Doppelte für Verheirate an Zinseinnahmen pro Jahr haben und nicht vergasen, einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei ihren Banken oder Sparkassen zu stellen.
Schon bei ein ca. 5000 Euro Anlage geht’s dann los. Hier kommt so mancher auf die Idee, das Geld ins Ausland zu bringen, solange reichen die Arme von Steinbrück ja nicht. Aber abgesehen davon, dass dies eine strafbare Steuerhinterziehung ist, so richtig günstig kann das erst bei deutlich höheren Beträgen sein.
Früher sehr beliebt war das Großherzogtum Luxemburg. Über seine deutsche Hausbank eröffnete man ein Konto bei der Filiale in Luxemburg und überwies nach und nach das Geld dorthin. Das war ausgesprochen blöde, denn die Finanzämter bekamen früher oder später Wind davon und man musste sich selbst schnell anzeigen, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen.
Also kamen einige Leute auf die großartige Idee mit Bargeld auf die Reise zu gehen. Dumm nur, dass Bargeldauszahlungen ab 10000 Euro für staatliche Überwachungsbehörden protokolliert werden. Also in kleiner Raten abheben, das Geld im Schuhkarton sammeln und auf nach Luxemburg. Das Risiko schien überschaubar, aber ab und zu gab es dann doch Kontrollen an der Grenze. Die Zöllner haben irgendeinen Riecher und so musste mancher als Drogenkurier Verdächtigte, erst mal kurz einsitzen. Das Geld wurde auch erst mal einbehalten. Für eine Selbstanzeige war’s zu spät, zur Schadensbegrenzung konnte man nur mit der Wahrheit rausrücken und musste auch seine Schwarzgeldquellen aufdecken.
Die meisten hatten aber scheinbar Glück und wurden nicht erwischt. Doch als sie dann die saftigen Gebühren auf dem persönlich abgeholten Kontoauszug sagen, dann wurden sie eher ärgerlich. Abgesehen von der Lästigkeit und den Kosten für die Fahrerei. Vor ein paar Jahren kam dann noch die pauschale 30 % Abzug zu, denn die Luxemburger vom Eichelhans sich abtrotzen ließen.