Ein Avalkredit ist ein Bürgschaftskredit, bei dem die Bank eine Bürgschaft übernimmt und damit die Gewährleistung der Kreditvereinbarungen sichert.
So bietet der Avalkredit – auch Bankaval – dem Kreditnehmer eine gewisse Sicherheit beim Abschluss eines Vertrages, denn im Zweifelsfall ist nicht nur er selber, sondern auch das Kreditinstitut zur Leistung fälliger Zahlungen verpflichtet. Vor allem öffentliche Behörden bestehen oftmals auf einen solchen Bürgschaftskredit, um ihre Investition abzusichern.
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Als man vor 3 Jahren noch dachte, dass man langsam über den Berg der letzten Krise gekommen sei, ging es plötzlich Berg ab. Kein Wunder, denn wer Schulden mit Schulden begleicht, macht einen Fehler. Fitch und die beiden anderen Rating-Agenturen honorieren nun das falsche Verhalten.
Das Verhältnis der Banken unter einander ist laut Fitch getrübt. Das übe sich auch auf die europäische Wirtschaft aus, welche nun in stocken gerate laut Fitch. Die Rating-Agentur hat daher nun 5 europäische Großbanken um einen Punkt herabgestuft. Die Investoren werden daher in Zukunft höhere Risikoaufschläge verlangen, wenn sie ihr Geld zur Verfügung stellen werden. Doch wem helfen die Herabstufungen, wenn diese zu noch mehr Komplikationen führen? weiterlesen »
Seit dem Beginn der Finanzkrise werden Schuldige gesucht. US-Pensionsfonds klagen nun gegen die Deutsche Bank und sechs weitere große Banken, weil diese nicht genügend Informationen über riskante Wetten informiert hatten.
Im Mittelpunkt steht das Unternehmen MF Global. MF Global zählte zu den größten international agierenden Finanzunternehmen. Es hat mit europäischen Staatsanleihen riskant gewettet und das Geld aus dem Fenster geworfen. Nun musste es Insolvenz anmelden. Ein Teil des aus dem Fenster geworfenen Geldes gehörte zwei US-Pensionsfonds, welche nun ihr Geld bei den verantwortlichen Instituten einklagen. Viele Anleger sehen bereits rot und wollen den ehemaligen Firmenchef verklagen. weiterlesen »
Eine Reaktion der EZB auf die momentane Situation im Euroraum war lange notfällig und auch schon von einigen gefordert. Draghi, der erst kurz im Amt ist, senkt den Leitzins. Was bedeutet das für uns? Und warum sollte man sich darüber freuen?
Kurz nach der Leitzinssenkung springt der Dax hoch und der Euro verliert an Wert. Was ist daran toll? Ganz einfach. Deutschland als exportstarke Nation geht es wirtschaftlich besser, wenn der Euro nicht zu hoch ist. Wird der Euro teurer kaufen die Staaten außerhalb der EU weniger Produkte aus dem EURO-Raum und somit auch weniger aus Deutschland. Also wird nicht mehr so viel produziert, weil man die Waren nicht loswird. Sinkt der Wert des Euro können die Nicht-Euro-Länder mehr kaufen. Das freut Deutschland und den Dax auch. Aber nicht nur Deutschland freut sich, sondern auch andere EU-Staaten mit Euro. weiterlesen »
Immer größer wird der Protest in der Bevölkerung der USA gegen die großen Finanzmächte. Erst Occupy Wall Street! Dann Occupy Frankfurt! Und dann Occupy Berlin! Die Occupy-Bewegung schwappt über den großen Teich auf das alte Europa, welches nun bald auch ordentlich rudern muss.
Dass die schon lange andauernden Turbulenzen auf den Finanzmärkten auch mal die Bevölkerung treffen wird, war eigentlich schon längst klar. Ob Bilder wie aus Griechenland jedoch auch bald die USA und Deutschland erreichen könnten, glaubt man noch nicht. Fakt ist, dass inzwischen genug Menschen betroffen sind, um endlich auf die Straße zu gehen und für eine gerechtete Finanzpolitik zu kämpfen. Hat die ruhige Politik Merkels versagt? weiterlesen »
Nachdem die großen Rating-Agenturen stark verschuldeten Staaten wie Griechenland die Kreditwürdigkeit aberkannt haben, gehen sie nun gegen jene Banken vor, welche in solchen Schuldenstaaten stark engagiert waren. Der Deutschen Bank und Co. droht nun die Abstufung.
Der Name Rating-Agentur wird langsam zum Unwort des Jahres. Erst sind Rating-Agenturen daran schuld, dass der Euro kriselt und nun wollen sie die Banken in die Knie zwingen. Oder schätzen Rating-Agenturen die Lage der möglichen Kreditnehmer nur realistisch ein und zeigen an, ob miss gewirtschaftet wurde? Eine nicht leicht zu beantwortende Frage… weiterlesen »
Dem Pfund stehen schwere Zeiten bevor. Um die Konjunktur anzukurbeln, kauft die Bank of England Wertpapiere im Wert von 75Mrd. Pfund und pumpt damit ordentlich viel Geld in den Markt. Steht den Engländern deshalb bald eine Inflation bevor?
Wenn eine Bank die Notenpresse anwirft, dann kann das böse Folgen haben. Derzeit liegt der Pfund bei 1,15 Euro. Bisher spricht die Notenbank von geringen Teuerungsraten, welche auf die Briten zukommen werden. Derzeit beläuft sich die Zahl auf 5%. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise aber schon um 4,5 Prozent gestiegen. Das sieht nicht gut für die Inselbewohner aus. weiterlesen »
Dass Schuldensünder in der EU bestraft werden sollen, ist nicht neu. Nachdem die alten Regelungen nicht funktioniert haben, versucht man sich nun am neuen EU-Krisenmechanismus, um eine weitere Eurokrise frühzeitig zu verhindern und abzuwenden.
Im Dezember 2010 wurde von den EU-Regierungschefs beschlossen, dass monetäre Hilfen nur für jene EU-Staaten möglich sind, welche die Stabilität der gesamten EU bedrohen könnten. Der betroffene Staat bekäme dann in Zukunft ähnlich wie beim jetzigen Rettungsschirm einen Garantierahmen für Kredite bewilligt. weiterlesen »
Es kann jedem einmal passieren, dass man in die Situation kommt, in der man feststellt, dass man seine Schulden nicht mehr ohne professionelle Hilfe tilgen kann. Wie verfährt man dann? Oft führt der Weg durch eine Insolvenz.
Insolvenz bedeutet im Allgemeinen die Zahlungsunfähigkeit einer Person oder Firma. Im Normalfall laufen Insolvenzverfahren meistens immer gleich ab. Der Schuldner, welcher sich Geld geliehen hat, kann seine finanziellen Ausgaben nicht mehr decken. Er wird damit zahlungsunfähig und ist auf Hilfe von Außen angewiesen. Die zweite Partei sind die Gläubiger. Das können Banken, andere Privatpersonen oder Firmen sein. Sie haben dem Schuldner Geld geliehen und möchten die Ausstände am besten komplett zurück gezahlt bekommen. weiterlesen »
Die gute alte Unze befindet sich in einer Rallye. So hört es sich an, wenn Analysten über den Goldpreis reden. Der Preis bricht langsam ein. Platzt bald eine Spekulationsblase?
In Gold zu investieren, ist eine sichere Sache. Das denkt man zumindest immer. Nun ja – immer stimmt das nicht. Eigentlich heißt es: in Gold zu investieren ist eine langwierige Sache. Wer vor 10 Jahren investiert hat, freut sich heute über ein Plus von 300%. Doch genau heute in Gold zu investieren, könnte vielleicht doch übermorgen Schmerzen bringen. weiterlesen »