Am 28. Juni ist die Entscheidung gefallen. Christine Lagarde wird die neue Chefin vom Internationalen Währungsfond. Sie wird die Nachfolgerin von Strauss-Kahn, welcher Mitte Mai zurückgetreten war.
Seit 60 Jahren gibt es den IWF und nun hat es erstmals eine Frau an die Spitze geschafft. Der 24-köpfige Rat wählte die Französin zu seiner neuen Geschäftsführerin. Lagarde fühlte sich zutiefst geehrt über die Ernennung und wird am 5. Juli in das Amt eintreten.
Wasser ist einer der wichtigsten Rohstoffe. Gilt Wasser am Aktienmarkt als Investmentthema? Immer absurdere Blasen wurden und werden an den Märkten kreiert. Ist nun auch das Wasser dran?
Dass Wasser schon immer einer der wichtigsten Rohstoffe der Welt war, weiß man nicht erst seit heute. Je größer die Weltbevölkerung wird, umso höher dürfte der Preis auch wohl werden. Kaum verwunderlich ist, dass mit Wasser auf den Märkten heute gehandelt wird. Für kleine Anleger ist es jedoch schwer am vermeintlichen Trend teilzuhaben.
Nach neuen Ausschreitungen seitens der Bevölkerung gegen den Sparkurs der Regierung in Athen steht Griechenland trotz des EU- Rettungsschirmes immer noch vor der Pleite. Bedroht ist dadurch nicht nur die eigene Existenz, sondern auch die der EU.
Im Oktober 2009 revidiert die neue griechische Regierung die Staatsverschuldung auf 12,7%. Im Vergleich liegt Deutschland bei 3 % und ist damit knapp an der von der EU gesetzten Defizitgrenze. Die Folge war die Herabstufung der Kredit-Würdigkeit Griechenlands und eine damit einhergehende Spekulation auf eine Staatspleite.
2010 erhielt Griechenland aus dem Rettungsfond schon 750 Mrd. Euro. Doch diese reichen nun nicht mehr aus.
Vermögensaufbau erfordert die richtige Abwägung von Anlagezielen, -risiken und -sicherheiten. Ebenso spielen Alter und finanzielle Situation eine wichtige Rolle bei der Auswahl der richtigen Strategie.
Über eine Milliarde Euro Privatvermögen sind in Deutschland auf niedrig verzinsten Sparbüchern und Konten bei Banken angelegt und tragen somit kaum zum Vermögensaufbau oder Altersvorsorge bei. Wenn man eine Inflationsrate von etwa 1,5 Prozent bedenkt, wird deutlich, dass diese Anlageformen wenn überhaupt zum Erhalt des Vermögens beitragen. weiterlesen »
Geschlossene Fonds bilden eine Besonderheit im Bereich der Fondsanlagen. Anders als bei Investmentfonds muss der Investor innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes in den jeweiligen Fond investieren. Nach Ablauf dieses Zeitfensters wird der Fond geschlossen. Daher rührt der Name dieser speziellen Anlageform. Der Zeitpunkt zur Schließung des Fonds wird im Übrigen meist festgelegt, sobald das ausgebende Unternehmen die geplante Eigenkapitalquote erreichen konnte.
Die Mindesthöhe der Einlage in einen geschlossenen Fond ist anbieterabhängig, orientiert sich jedoch häufig im Bereich von 5.000 Euro aufwärts. Ziel des Fondinhabers ist es, jährliche Gewinne mit seiner Einlage zu erzielen, die jedoch stark vom Erfolg des jeweiligen Unternehmens und nicht zuletzt des hergestellten Wirtschaftsgutes abhängen. weiterlesen »
Leider ist Sicherheit im Finanzgeschäft gleichbedeutend mit einem Verzicht auf hohe Gewinne. Bei fast allem, was als wertstabil und sicher gilt, heben sich die Renditen kaum von denen eines Sparbuches ab. Wer mehr will, muss meist auch mehr riskieren.
Nun gut, der Vergleich mit dem Sparbuch war vielleicht etwas übertrieben, aber Fakt ist, dass Sicherheit zu Lasten einer hohen Rendite geht.
Hedgefonds bieten höhere Gewinne aber damit natürlich auch ein höheres Maß an Risiko. Hierbei handelt es sich um Investmentfonds, die vor allem durch spekulative Anlagestrategien gekennzeichnet sind. Typisch ist hier der Einsatz von Derivaten oder Leerverkäufen aber auch über Fremdfinanzierungen versucht dieses Anlagenmodell höhere Renditen zu erzielen.
Bekannte Namen in diesem Segment sind beispielsweise die Quantums Funds oder Long-Term Capital Management, letzterer brach aber bereits 1998 zusammen und ist nicht gerade ein Beispiel für eine krisensichere Anlage.
Wer heutzutage sein Geld anlegt, kann kaum ruhig schlafen: Bankenkrise, Immobilienkrise und Börsencrash… was ist heute eigentlich noch sicher? Festverzinsliche Wertpapiere sind vielleicht die “sichere” Alternative.
Erstmal vornweg, in Sachen Geldgeschäfte gibt es kaum hunderprozentige Sicherheit. Seit es die Geldwirtschaft gibt, gehören Spekulationen, Verluste und Systemcrashs dazu. Aber natürlich lässt sich das Risiko minimieren.
Festverzinsliche Wertpapiere sind eine Anlagealternative mir einer relativ hohen Sicherheit. Sie erwirtschaften ihre Rendite durch Zinszahlungen. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Bundesschatzbriefe gehören dazu. Besonders beliebt sind Anleihen bei Unternehmen, weil diese die höchste Rendite versprechen.
Der Vorteil dieser Anleihen liegt nicht nur in ihrer großen Sicherheit, sie werfen regelmäßig Erträge ab und sind jederzeit handelbar. Besonders, wenn man eh über ein Online-Depot verfügt, kann man optimal über seine Anlagen verfügen. Ein Wertpapierdepot ist ohnehin nötig, um in dieser Anlagemethode zu investieren.
Deutsche festverzinsliche Wertpapiere genießen international einen guten Ruf und gelten gemeinhin als krisensicher. Wer also ein Höchstmaß an Sicherheit für seine Geldanlagen erreichen will, sollte auf Direktanlagen beim Bund zurückgreifen
Wer sein Geld anlegen und dabei gleichzeitig auch soziales Engagement und Umweltbewußtsein beweisen möchte, dem bieten sogenannte “grüne” Fonds eine Möglichkeit, in mehrfacher Hinsicht gewinnbringend zu investieren.
Der Blick auf ökologische und ethische Schwerpunkte wird bei Anlegern immer wichtiger. In Fonds sein Geld anzulegen, die diesen Kriterien gerecht werden scheint da eine hervorragende Anlagealternative zu sein.
Bei den Öko- und Umwelttechnologiefonds sind zunächst die sogenannten Öko-Leader zu nennen, Firmen, die sich um Umweltschutz und Ökologie verdient gemacht haben. Des Weiteren gibt es Unternehmen, die noch unbekannt sind und sich der Entwicklung neuer, ökologisch unbedenklicher Produktionsarten verschrieben haben. Diese Unternehmen findet man in Öko-Pionierfonds vertreten.
Seine Ersparnisse in Firmen, die sich mit der Erforschung und Bereitstellung neuer Energien beschäftigen, anzulegen, beruhigt nicht nur das ökologische Gewissen, es kann auch sehr rentabel sein. Denn gerade dieser Markt ist stark im kommen, liefern doch Windparks beispielsweise immerhin fünf Prozent des Strombedarfs in Deutschland.
Auch Solarenergie, Biomasse und Erdwärme (Geothermie) sind auf lange Sicht gute und zukunftsträchtige Anlageobjekte. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass man sich gut über die jeweiligen Standorte der Anlagen, die Unternehmen selbst und die Bedingungen der Fonds Informationen beschaffen sollte, bevor man bei diesen Formen der Ökofonds anlegt.
Die Seefahrt bietet einige Attraktionen, darunter auch Anlage-Möglichkeiten für die Sparer - aber es gibt, wie immer bei der Seefahrt, auch einige Risiken.
Bei einem Schiffsfonds handelt sich ganz einfach um Beteiligungen an Schiffen. Das Geld des Fonds wird genutzt um Schiffe zu Bauen oder zu Kaufen. Dabei geht es in der Regel um Tanker oder Containerschiffe - also Handelsschiffe.

Der Gewinn bei Schiffsbeteiligungen kann beträchtlich sein!
Wenn diese Schiffe einen Profit erwirtschaften, wird der Anleger ebenfalls davon profitieren. Meistens werden hierfür eigens Unternehmen gegründet, die mit dem Geld wirtschaften. Dabei wird oft der Anleger ein Kommanditist der Firma.
Die Ausschüttung der erzielten Gewinne wird regelmäßig ausgeschüttet und zwar an alle beteiligten Anleger. Es ist eine echte Anlagealternative, da allein die Binnenschiffsfahrt jedes Jahr einen Gewinn von ungefähr 1,22 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Rendite beträgt zwischen fünf Prozent und 25 Prozent.
Die Schiffe selbst werden nach einer gewissen Laufzeit völlig abgeschrieben sein und werden verkauft. Hierbei entsteht ebenfalls ein Gewinn, der wiederum ebenfalls an die Anleger weitergegeben werden.
Die Risiken sind neben der Entführung durch Piraten vor allem die Auftragslage und die Erhöhung der Betriebskosten. Die Schifffahrt ist meist direkt von weltweiten Krisen, wie diejenige derzeit, betroffen. Da der Export und der Import immer schon die erste Boje einer Krise waren.
Mit den weltweiten Börsencrashs wächst auch beim normalen Sparer die Unruhe. Da sich die meisten von ihnen nur sehr mit der Thematik Börse auseinander setzen, stellt sich insbesondere für sie die Frage, welche Anlagen betroffen sein könnten.
Zunächst können fast alle Anleger von staatlichen Sparprodukten aufatmen. Da die Bundesregierung die Zinsen garantiert, ist an dieser Stelle am wenigsten zu befürchten. Fast ebenso sicher sind langfristige Geldeinlagen wie Festgeld und Sparen, zwar könnte das Zinsniveau etwas absinken, jedoch bleibt der garantierte Zins erhalten.
Als krisensicher können auch Rentenfonds eingestuft werden, da hier die Banken einen Großteil in eingangs erwähnte staatliche Spareinlagen investieren. Eine absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, denn gerade bei Rentenfonds führt eine verstärkte Nachfrage zu einer sinkenden Dividende.
Ganz anders verhält es sich bei Aktienanlegern, die auf ihr Geld nicht über einen Zeitraum von zwei bis drei verzichten können. Sie sollten schleunigst den Weg zu ihrem Berater machen, denn kurzfristig sieht es an der Börse nach erheblichen Kursverlusten aus. Gestern beispielsweise waren insbesondere die Banktitel vom Preisverfall betroffen, so verlor die Commerzbank mehr als 15 Prozent und selbst der Marktführer Deutsche Bank musste einen Verlust von acht Prozent in Kauf nehmen.
Ein Platzen der Immobilienblase wie in den USA wird es hierzulande nicht geben. Hier haben nur sehr wenige Menschen auf das Steigen der Preise spekuliert, weshalb der deutsche Immobilienmarkt fast unabhängig agiert. Somit hat dieser Börsencrash dahingehend keine Auswirkungen.