Finanzwetter

Tops und Flops aus der Welt der Finanzen
 


Mit den weltweiten Börsencrashs wächst auch beim normalen Sparer die Unruhe. Da sich die meisten von ihnen nur sehr mit der Thematik Börse auseinander setzen, stellt sich insbesondere für sie die Frage, welche Anlagen betroffen sein könnten.

Zunächst können fast alle Anleger von staatlichen Sparprodukten aufatmen. Da die Bundesregierung die Zinsen garantiert, ist an dieser Stelle am wenigsten zu befürchten. Fast ebenso sicher sind langfristige Geldeinlagen wie Festgeld und Sparen, zwar könnte das Zinsniveau etwas absinken, jedoch bleibt der garantierte Zins erhalten.

Als krisensicher können auch Rentenfonds eingestuft werden, da hier die Banken einen Großteil in eingangs erwähnte staatliche Spareinlagen investieren. Eine absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, denn gerade bei Rentenfonds führt eine verstärkte Nachfrage zu einer sinkenden Dividende.

Ganz anders verhält es sich bei Aktienanlegern, die auf ihr Geld nicht über einen Zeitraum von zwei bis drei verzichten können. Sie sollten schleunigst den Weg zu ihrem Berater machen, denn kurzfristig sieht es an der Börse nach erheblichen Kursverlusten aus. Gestern beispielsweise waren insbesondere die Banktitel vom Preisverfall betroffen, so verlor die Commerzbank mehr als 15 Prozent und selbst der Marktführer Deutsche Bank musste einen Verlust von acht Prozent in Kauf nehmen.

Ein Platzen der Immobilienblase wie in den USA wird es hierzulande nicht geben. Hier haben nur sehr wenige Menschen auf das Steigen der Preise spekuliert, weshalb der deutsche Immobilienmarkt fast unabhängig agiert. Somit hat dieser Börsencrash dahingehend keine Auswirkungen.


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Wer sein Geld langfristig anlegen möchte, der kommt nach wie vor an Aktienfonds nicht vorbei, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Anlageklasse die besten Renditen erwirtschaftete, wenn ein Anlagezeitraum von mehr als fünf Jahren genutzt wurde. Vor allem Aktienfonds, die keinen konkreten Länderschwerpunkt haben, sondern weltweit topp Unternehmen in ihr Portfolio aufnehmen können, konnten hohe Renditen erzielen. Ihnen ist es nämlich möglich, Wirtschaftsschwächen einiger Länder (USA, Großbritannien) oder Regionen mit anderen Wachstumsmärkten (Indien, China) zu kompensieren.
Doch nicht alle weltweit investierenden Aktienfonds sind hierbei zu empfehlen. Wichtig sind in erster Linie natürlich das Fondsmanagement sowie die in der Vergangenheit erzielten Renditen. Fonds, die sehr gut gemanagt sind, können sich zum Beispiel schneller von allgemeinen Kursrückgängen erholen und erreichen meist eine überdurchschnittliche Performance. Die Angebote der Fondsgesellschaften sind jedoch sehr vielfältig, für Laien sind die Möglichkeiten nahezu unüberschaubar. Daher sollten Anleger unabhängigen Testern vertrauen, die die Fonds bewerten und abschließend die besten Fonds aufzeigen. Zu diesen unabhängigen Testunternehmen gehören zum einen Ratinggesellschaften, aber auch die Stiftung Warentest ist in diesem Bereich aktiv. Finanzberatern oder Bankberatern hingegen sollten Anleger nur bedingt vertrauen, denn sie sind häufig nur bestrebt, ihre hauseigenen Fonds zu verkaufen. Ob diese jedoch zu den Besten des Segments gehören, ist zweitrangig. Lediglich die Großbanken gehen mittlerweile dazu über, auch Fremdfonds zu verkaufen und bewerten zumindest objektiver.
Die Stiftung Warentest hat erst im Mai 2008 Aktienfonds, die weltweit investieren, bewertet. Der Sieger dieses Tests war der DWS Astra-Fonds, der sowohl in deutsche als auch internationale Aktien sowie Optionsscheine investiert. Im Vergleich zu Fonds des gleichen Sektors konnte er eine Outperformance von mehr als acht Prozent erreichen. Auch die unabhängige Agentur Morningstar gibt erstklassige Bewertungen (fünf Sterne). Der zweitplatzierte Fonds ist der FFM Fonds der Frankfurt Trust. Seine Outperformance lag bei 15%.


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Sparen ist für viele wichtig geworden, nicht nur das Sparen für die Altersvorsorge oder für die Vermögensbildung an sich, sondern schon beim Sparen sparen, das zählt heute für viele Deutsche. Auch in der Fondsbranche hat sich diese Mentalität breitgemacht, sodass es viele Fondshändler gibt, die beim Verkauf ihrer Fonds manchmal teilweise oft aber auch ganz auf die Ausgabeaufschläge verzichten, die ja bekanntlich die Rendite doch um einiges schmälern. Je niedriger die Gebühren für die Fonds sind, desto höher ist die zu erwartende Rendite.

Anleger, die auf diese Art und Weise sparen wollen, müssen allerdings wissen, dass sie sich damit um die professionelle Beratung bringen.

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Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Form von Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge. Sie eignet sich für alle, die an ihre Altersvorsorge denken und gleichzeitig im Falle des Ablebens ihre Hinterbliebenen absichern möchten. Der im eingezahlten Beitrag erhaltene Sparanteil wird dabei in einen oder mehreren Investmentfonds investiert. Die Höhe der späteren Auszahlung hängt von der Wertentwicklung des betreffenden Fonds ab.

Im Todesfall der versicherten Person zahlt die Versicherung die vereinbarte Todesfallleistung an die Hinterbliebenen aus. Wer auf die eigene Gesundheit achtet und keine lebensgefährlichen Risiken eingeht oder schlicht kein großes Pech hat, kann das Vertragsende der Versicherung erleben und den Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile kassieren.

Anders als bei der Kapitallebensversicherung gibt es keine Garantie auf Sparbeiträge, da sich der Wert von Fonds auch mindern kann. In der Regel können aber Inhaber einer fondsgebundenen Lebensversicherung durchaus mit Gewinnen rechnen. Dies hängt aber natürlich von den ausgewählten Fonds ab. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Auswahl sorgfältig und am besten zusammen mit einem fachkundigen Experten zu treffen.


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Pferderennen flickr ©ian ransley

Der gemeinsame Charakter von Pferdewetten und Börsenanlagen lässt sich auf den ersten Blick keinesfalls verleugnen, wieso also nicht beides miteinander verbinden?

Dies dachte sich Michael Iavarone auch und möchte demnächst einen 140 Millionen Dollar schweren Hedgefonds auf die Beine stellen. Das Problem für Iavarone ist allerdings sein Ruf, wo 1999 an der Wall Street Aktien im Namen eines Kunden kaufte, wovon dieser nichts wusste, um im Anschluss vom gestiegenen Preis zu profitieren und seine eigenen Aktien zu verkaufen begann. Das Problem für den Kunden – seine Aktien waren kaum noch etwas wert. Iavarone wurde betraft und trat im Jahr 2000 seinen Rückzug vom Börsenparkett an.

Nun möchte sich der Pferdenarr mit seiner innovativen Idee wieder auf das Finanzparkett begeben und dabei helfen soll die von ihm gegründete International Equine Acquisitions Holding (IEAH), die er nach einem holprigen Start zu einer lukrativen Firma wandelte.

Wie viele Leute aber auf die Idee von Iavarone einsteigen, kann man im Voraus schlecht vorhersehen. Die Aussicht auf eine lohnenswerte Rendite hat schon so manchen Spekulanten ins Boot gelockt und Geld in Rennpferde investieren klingt zunächst gar nicht so abwegig, zumal der sich in dem Besitz befindliche Hengst „Big Brown“ momentan von Sieg zu Sieg eilt.


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Garantiefonds sind Investmentfonds, die in unterschiedliche Aktienwerte investieren können. So findet man diese Fonds mit einer Ausrichtung auf europäische Aktien, auf Biotechnologie oder auch auf Unternehmen der Erdölbranche.

In jedem Fall sind die Garantiefonds im Gegensatz zu anderen Investmentfonds jedoch mit einer festen Laufzeit von meist vier bis fünf Jahren ausgestattet und bieten den Anlegern am Ende dieser Zeit die Rückzahlung ihrer eingezahlten Beiträge zu 100%. Verluste, abgesehen vom Ausgabeaufschlag des Fonds, sind also ausgeschlossen.

Garantiefonds sollen sich aus diesem Grund vor allem für Anleger eignen, die bereits negative Erfahrungen mit Aktien oder Aktienfonds machen mussten und die nun eher sicherheitsorientiert sind. Mit den Garantiefonds haben also auch diese Anleger die Möglichkeit, nahezu ohne Risiko in den Aktienmarkt zu investieren. Bei steigenden Kursen würden sie demnach von der erzielten Rendite profitieren, bei sinkenden Kursen sind sie abgesichert.

Dies ist grundsätzlich auch richtig. Da Garantiefonds ihren Anlegern jedoch die ausgewiesene Sicherheit zum Laufzeitende bieten müssen, liegen deren Renditen oft deutlich unter denen vergleichbarer offener Investmentfonds. Sie entpuppten sich in verschiedenen Tests sogar als wahre Renditekiller. Auch müssen Anleger bedenken, dass die Garantie in der Regel nicht während der Laufzeit greift. Ein vorzeitiger Verkauf ist nämlich nur zum aktuellen Tageskurs möglich, der auch weit unter der Garantieschwelle liegen kann.

Fazit: Meiner Meinung nach sind Garantiefonds lediglich für die Banken interessant, die hieran verdienen. Anleger hingegen sollten besser ihr eigenes Depot nach ihrer Risikoneigung strukturieren und mit einem Mix aus Zins- und Aktienanlagen arbeiten.


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Für viele Anleger stellte sich zuletzt die bange Frage, wie sich ihr gut angelegtes Geld beim Fondsparen auch in Zukunft entwickeln wird. Zunächst lässt sich trotz aller Turbulenzen festhalten, dass sich die Fondspreise auch in den letzten Monaten stabil entwickelt haben.

Das Fondssparen oder die einmalige Geldeinlage in Fonds gilt in Deutschland als solide Geldanlage, denn die Portfolio enthaltenen Wertpapiere werden über einen langen Zeitraum hinweg von Experten beobachtet und nach ihrer Stabilität eingestuft. Entwickeln sie sich durchweg positiv, werden sie in Fonds für Kleinanleger aufgenommen. Selbstverständlich kann ein jeder Anleger das Risiko des Fonds wählen, dies ist sein gutes Recht, allerdings sollte man die Ratschläge eines Finanzberaters zumindest in die Entscheidung mit einfließen lassen.

Sollte sich der Fonds nicht nach den eigenen Vorstellungen entwickeln, kann man einen Fonds relativ schnell kündigen, da diese offenen Fonds über keine Mindestlaufzeit verfügen. Beim Fondssparen hingegen sieht dies etwas anders aus, denn dort investiert man den monatlich hinterlegten Betrag neu in ganz unterschiedliche Fonds. Um seine Finanzen in dieser Hinsicht im Auge behalten zu können, sollte man eine regelmäßige Rücksprache mit seiner Bank halten.

Auch in Zukunft werden die Fondspreise sich relativ stabil entwickeln, weil auch bei den Geldhäusern jetzt noch mehr auf Kontrolle gesetzt wird, um so viele Risiken wie möglich auszuschließen. Generell sollte man aber festhalten, dass bei allen Neuregelungen wie beispielsweise beim Zinsfreibetrag, eine Rücksprache mit der Bank für Sicherheit sorgen kann.


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Trotz der Finanzkrise und den Turbolenzen am Aktienmarkt scheinen die Deutschen den Banken und den Investmentfirmen zu vertrauen, denn Investmentfonds werden immer beliebter. Allein seit Beginn diesen Jahren wurde über acht Milliarden Euro neu in Fonds angelegt.

Insgesamt beträgt das Gesamtvolumen bei Investmentfonds über 1,7 Billionen Euro, die sich ganz unterschiedlich verteilen. Die beliebtesten Publikumsfonds sind Aktienfonds mit einem Anteil von 31 Prozent (230 Milliarden Euro), Rentenfonds mit einem Anteil von 20 Prozent (150 Milliarden), Geldmarktfonds mit einem Anteil von 13,8 Prozent (101 Milliarden) und Immobilienfonds mit einem Anteil von 11,4 Prozent (83,4 Milliarden).

Wie der Präsident des Fondsbranchenverbandes BVI, Wolfgang Mansfeld, in den Nachrichten berichtet, befinden sich Investmentfonds in einem Wachstumssektor. Im Rückblick auf die vergangene Dekade hätte sich das Volumen in jedem Jahr durchschnittlich um zwölf Prozent erhöht und die gesamte Investitionssumme sich in diesem Zeitraum verdreifacht. Laut Angaben des BVI verfügt jeder Deutsche durchschnittlich über ein Fondsvermögen von 4.220 Euro, allerdings dürfte sich diese Summe etwas ungleicher verteilen.

Damit liegt Deutschland weit hinter den führenden Nationen wie Australien, wo ein Pro-Kopf-Fondsvolumen von 30.834 Euro existiert. Von diesen Zahlen in Sachen Finanzen ist man hierzulande noch weit entfernt, man hat aber die positive Entwicklung mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen.


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Nicht zuletzt die Turbulenzen auf den Aktienmärkten im letzten Quartal 2007 und die Abgeltungssteuer haben dazu geführt, dass Privatanleger sich von Direktanlagen zurückziehen.

Diese Entwicklung ist aber nach Expertenmeinungen nicht gerade förderlich für die Marktwirtschaft, da diese geschwächt wird. Der Rentenindex der deutschen Börse (Rex) hingegen hat gleichzeitig seit Jahresbeginn bereits um mehr als 2 % zugelegt, nach einer eher moderaten Performance in einem sehr schwierigen Marktumfeld in den letzten drei Jahren.

Speziell die Total-Return-Fonds konnten trotz der schwierigen Marktlage Verluste vermeiden und haben damit auch (wieder) Anlegervertrauen gewonnen. Die Zielsetzung von Total-Return-Fonds oder auch Absolute-Return-Fonds ist ja, konstante Wertzuwächse ohne größere Schwankungsbreiten zu erwirtschaften, und am Beispiel von Pioneer Investments oder Julius Bär lässt sich feststellen, dass dieser Nachweis durchaus erbracht wurde.

Auch die Anleger, vor allem die Privatanleger, scheinen dies so zu sehen und verstärkt auf Sicherheit Wert zu legen, nachdem sie im letzten Quartal 2007 den Anleihen massenweise den Rücken gekehrt hatten. Ähnliches wird wohl in nächster Zeit den Wandelanleihen passieren, die durch ihre Nähe zur Aktienkursentwicklung ebenfalls einen deutlichen Rutsch nach unten zu verzeichnen haben, wie die Wertentwicklung im Laufe der letzten sechs Monate bereits deutlich macht.

Verantwortlich für die Entwicklung ist neben der aktuellen Börsensituation mit Sicherheit auch die komplizierte Abgeltungssteuerregelung, die bei vielen Unsicherheit und Verwirrung erzeugt.


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