Finanzwetter

Tops und Flops aus der Welt der Finanzen
 


Ende der Tarifeinheit in Betrieben

Autor: Marcus
abgelegt in: News

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat die gesetzlich verfügte Tarifeinheit in Betrieben gekippt. Mit dem Gesetz fällt das letzte Überbleibsel der betriebsrechtlichen Regelungen aus den fünfziger Jahren. Die Entscheidung des Gerichts wurde mit gemischten Reaktionen empfangen, so zeigten sich beispielsweise die Vorsitzenden des DGB wenig erfreut.

Die Tarifeinheit in Betrieben war eine veraltete Reglung, die dringend reformiert werden musste. Diese Meinung vertreten die Arbeitsrichter in Erfurt. Sie begründeten das umstrittene Urteil mit der Feststellung, dass kein Grundsatz dafür existiere, dass für verschiedene Arbeitsverhältnisse der gleichen Art in einem einzelnen Unternehmen nur einheitliche Tarifregelungen praktiziert werden könnten. Prinzipiell sind ab sofort unterschiedliche Arbeitsreglungen in einem Betrieb in Deutschland auch parallel möglich.

Streik an der Charité©flickr.com/medipixel

Tarifeinheit in Betrieben geht zu Ende - Ein historisches Urteil

Die neue Reglung verspricht mehr Freiheit für Angestellte, und genau das scheint vielen ein Dorn im Auge zu sein. Man fürchtet sich vor weiterlesen »


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Luxusimmobilien sind als langfristige Geldanlage bestens geeignet - So dachte man jedenfalls vor der Immobilienkrise. Lohnt es sich gerade jetzt in Luxusimmobilien zu investieren? Viele Domizile sind zu einem Bruchteil des eigentlichen Wertes zu haben, daher ist die Frage durchaus berechtigt, ob nicht gerade jetzt der richtige Zeitpunkt zum Kauf wäre.

Luxusimmobilien waren bis vor kurzem ein eher vernachlässigtes Thema im gebeutelten Immobilienbereich. Schliesslich hatten die ungedeckten Kredite von Häusern in den USA eine weltweite Finanzkrise ausgelöst, und wer würde noch zusätzlich in einen solchen Markt investieren. Der Zusammenbruchs des weltweiten Immobilienmarktes verursachte auch im Luxussegment einen Preisverfall, den man sich nun unter Umständen zu Nutzen machen kann. Denn bei einem attraktiven Objekt in idealer Lage lohnt sich trotz temporärer Wertminderung eine langfristige Investition.

Haunted Mansion©flickr.com/Loren_Javier

Luxusimmobilien - Lohnt es sich zu investieren?

Nachdem die Preise für Immobilien allgemein über Jahre gefallen sind, gibt es aktuell im Bereich der Luxusklasse wieder ein leichtes Plus zu verzeichnen. Jetzt scheint die Gelegenheit zum Zuschlagen besonders weiterlesen »


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Wann bekommt man Arbeitslosengeld? Diese Frage stellen sich viele, die sich noch nicht mit der Bezugsdauer des ALG1 beschäftigt haben. Deswegen möchte ich hier die wichtigsten Fakten für die Unterstützungsleistung der Arbeitssuchenden bereitstellen.

Zunächst versteht man unter Arbeitslosengeld eine Zahlung vom Staat, die allen Arbeitssuchenden unter die Arme greifen soll, bzw. dafür sorgt, dass man seine Lebenshaltung angemessen gestalten kann ohne unter dem Existenzminimum leben zu müssen.

Wann bekommt man Arbeitslosengeld?©flickr/miala

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Ein Lombardkredit ist ein Realkredit. Dieser wird gesichert durch Pfandrecht an „einer beweglichen Sache“ oder einem Faustpfand. Es handelt sich hierbei meist um kurzfristige Kredite, wobei der Kreditnehmer nur einen bestimmten Prozentsatz erhält, den sogenannten Beleihungswert.

Der Effektenlombardkredit zählt dabei zu den häufigsten Formen dieses Kredites. Diese dienen jenen Bankkunden, die ihre Wertpapiere nicht veräußern wollen, sie aber stattdessen als Sicherheit zur Verfügung stellen. Deshalb gehören Immobilienkredite nicht zu diesen Realkrediten. Des Weiteren unterscheidet man zwischen „unechten“  und “echten” Lombardkrediten, sowie Wechsel- und Forderungslombardkrediten. Wenn man Geld benötigt ist dies eine gute Möglichkeit kurzfristig liquide zu sein.

Lombardkredit©flickr/Andres Rueda

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Der Lebenshaltungskostenindex ist eine statistische Erhebung die Auskunft über den Wert des Geldes und der Preise gibt. Im Volksmund wird dieser auch gerne “Warenkorb” genannt. 

Mit Hilfe dieses Index’ misst man die Inflation und die Preissteigerung der wichtigsten Produkte, die jeder Mensch in unserer Gesellschaft regelmäßig kauft. Wie das Wort schon sagt, kann man damit die Lebenshaltungskosten im Durchschnitt aufzeigen. Dazu zählt nicht der einzelne Betrag der am Geldautomaten ausgewiesen ist. Der Index wird vom Statistischen Bundesamt erhoben.

Warenkorb © Flickr / RogueSun Media
Der Lebenshaltungskostenindex beinhaltet die typischen Waren, die durchschnittlich im Jahr gekauft werden

In diesem Durchschnitt sind Waren, Güter und Dienstleistungen enthalten und diese werden im Vergleich zu dem Warenkorb anderer Jahre gesetzt. Dabei wird das Jahr 2005 als Vergleichsmoment genommen und mit 100 Basispunkten gleichgesetzt. Jetzt kann man die Jahre zuvor und danach vergleichen. weiterlesen »


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Momentan werden ja allerlei Ideen auf den Tisch gelegt, wie der anstehenden Rezession beizukommen ist. Allen Ideen gemein, ist die Konjunktur anzukurbeln. Und wie wird das die Wirtschaft stärken? Werden die Menschen mitziehen?

Im Zuge der Krise der Banken, traf es zunächst die Automobilindustrie. Jetzt und vor allem im kommenden Jahr erreicht die Krise den Binnenhandel und damit die Konjunktur.

Erst gestern hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins für den EU-Raum gesenkt. Dies soll den Kreditnehmern die Möglichkeit geben, mehr Kredite aufzunehmen, da die Zinsen dafür geringer ausfallen. Die Gefahr dabei besteht darin, dass die Inflation steigt, da mehr Geld als Waren im Verkehr sind. Außerdem verringt sich die Mindestmenge an Geld, die die Banken vorrätig haben müssen, was mit der Zinssenkung einhergeht.

Euro-Symbol © Flickr /chaouki
Die EZB senkt den Leitzins.

Eine weitere Idee zur Steigerung der Wirtschaft ist die Ausgabe von Konsumgutscheinen. Diese Idee wurde bereits in den USA durchgeführt und hatte nur mäßigen Erfolg, da knapp 40 Prozent der Menschen Schulden bezahlt haben oder das Geld angelegt haben, anstatt es in die Konjunktur zu investieren.

Der oberste Ökonom der Bundesbank, Norbert Walter, riet der Bundesregierung, angesicht der schwierigen Wirtschaftlage und der Prognose für das kommende Jahr, die Mehrwertsteuer zu senken. Zumindest für ein Jahr sollte sie auf 16 Prozent sinken. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Bürgern mehr Geld für Konsum zu erhalten. Hierzu ein Artikel des Spiegels.

Doch wie immer in schweren Zeiten, setzen die Menschen auf Reserven und versuchen das Geld zusammen zu halten.


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(Diese Meinung inspiriert by Focus. Da sind auch die polemisch verwendeten Zahlen her.)

Wer sich ein Grundstück kauft, um ein Haus drauf zu bauen, tut das im Allgemeinen deswegen, weil er sich absichern möchte. Deswegen ist das eine typisch deutsche Angewohnheit. Denn die Deutschen haben vor allem eins: Angst. Was in den USA in politischer Hinsicht ausgeprägt ist, zeigt sich bei uns, sobald es darum geht, wie man am nächsten Tag seine Brötchen verdienen möchte.

Es ist andauernd und überall Rezession. Der Deutsche ist aufschwungsmüde. Betrachtet man die Zahlen für 2008, sind wir Exportweltmeister, das BIP stieg im ersten Quartal 2008 um 1,5 %, unser IFO-Index liegt über dem Durchschnitt und die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr.

Doch: Betrachtet man die Zeitungen und vor allem die Mitteilungen des jeweiligen Arbeitgebers, wird das alles zunichte argumentiert. Eine Rezession stehe bevor. Schließlich ist das mit den Arbeitslosen alles fake, die haben nur 1-Euro-Jobs. Der Export wird laut Bundesverbandes des Groß- und Außenhandels wieder abkühlen, schließlich seien die Aufträge gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 1% gesunken! Die Sintflut steht bevor! Kauft euch Gewerbeimmobilien, bevor die Banken dicht machen!

Meiner Meinung nach sind diese apokalyptischen Meldungen Teil einer Taktik. Die Menschen werden mürbe gemacht. Dabei geht es uns nicht wirklich schlecht. Wir haben nur die Hälfte der uns zur Verfügung stehenden Zeit Angst um unsere Zukunft und sind deswegen bereit, die Forderungen unserer Arbeitgeber vorbehaltslos zu akzeptieren. Mit dem Abschwung im Kopf sind die Deutschen leichter zu kontrollieren. Zusätzlich werden Kritiker aggressiv angegangen, weil niemand bereit ist, den Umstand nationaler Gehirnwäsche zu akzeptieren.

Schließlich ist Anstrengung heutzutage nur noch gerechtfertigt, wenn es bergab geht.


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Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland ist auf dem tiefsten Punkt seit 3 Jahren angekommen.

Der auf 2000 Umfragen basierende “Konsumklimaindex”, der anzeigen soll, wie die Lust der Verbraucher am Konsum momentan beschaffen ist, wurde in Prognosen des Instituts der GfK für den kommenden Monat auf 3,9 gesetzt. Zum Vergleich: Im Juni lag der Index noch bei 4,7.

Dieser Knick in der Motivation der Konsumenten lässt sich vor allem durch die steigenden Energiepreise erklären. Dadurch, dass die sogenannte “Energiekrise” auch in den einschlägigen Medien gehyped wurde, gewinnt sie außerdem noch mehr an Gewicht.

Kombiniert mit den steigenden Preisen für Milch und Getreide und der starken Inflation ist es nicht mehr verwunderlich, dass Deutschlands Verbraucher zur Zeit weniger tief ins Geldsäckel greifen wollen.

Die aktuelle Situation ist natürlich, vergleicht man die Gewohnheiten der deutschen Konsumenten mit denen der anderen Länder, bestenfalls ein Luxusproblem. Schließlich wird hier auf ziemlich hohem Niveau gejammert.

Trotzdem, für einen Großteil der deutschen Marktforschung werden die aktuellen Trends Grund zur Beunruhigung geben.

Quelle: Focus Online


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ZEW-Index überraschend verbessert

Autor: Marcus
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Offensichtlich haben die Finanzexperten in Deutschland ihren Pessimismus überwunden und gehen mit etwas mehr Zuversicht in das anstehende Frühjahr. Etwas überraschend verbesserte sich der ZEW-Index im Februar leicht von minus 41,6 Punkten im Januar auf minus 39,5 Punkte.

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gibt monatlich anhand eines Index die aktuelle Stimmung der Finanzexperten der deutsche n Wirtschaft wieder. Experten hatten eigentlich angesichts der aktuellen Krisenstimmung an den Finanzmärkten mit einem Rückgang auf bis zu minus 45 gerechnet. Damit wird die Zukunft der deutschen Wirtschaft weit weniger negativ beurteilt, was auch an der Börse mit Wohlwollen vernommen wurde.

Zwar beeinträchtige die internationale Finanzkrise noch etwas die positive Stimmung, jedoch beurteilen viele Volkswirte die Lage ähnlich wie der Chef des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Wolfgang Franz: “Die Banken gehen zurzeit durch das Tal der Tränen, aber die Finanzanalysten rechnen damit, dass in einem halben Jahr wohl das Schlimmste überstanden sein wird.” Durch diese Verbesserung hält die ZEW ein Eingreifen der Fiskalpolitik für unnötig, dies bedeutet, dass man keine Korrekturen von Steuern und Staatsausgaben vornehmen muss, um die konjunkturellen Schwankungen auszugleichen. Noch besitze die deutsche Wirtschaft genügend Dynamik, um einen weiteren Anstieg der Beschäftigung und des Wirtschaftswachstums zu gewährleisten.

Auch in der Eurozone verbesserten sich die Aussichten, wenn auch nicht ganz so optimistisch wie in Deutschland. Hier stieg der Index von minus 41,7 Punkten auf minus 41,4 Punkte.


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