Wer heutzutage sein Geld anlegt, kann kaum ruhig schlafen: Bankenkrise, Immobilienkrise und Börsencrash… was ist heute eigentlich noch sicher? Festverzinsliche Wertpapiere sind vielleicht die “sichere” Alternative.
Erstmal vornweg, in Sachen Geldgeschäfte gibt es kaum hunderprozentige Sicherheit. Seit es die Geldwirtschaft gibt, gehören Spekulationen, Verluste und Systemcrashs dazu. Aber natürlich lässt sich das Risiko minimieren.
Festverzinsliche Wertpapiere sind eine Anlagealternative mir einer relativ hohen Sicherheit. Sie erwirtschaften ihre Rendite durch Zinszahlungen. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Bundesschatzbriefe gehören dazu. Besonders beliebt sind Anleihen bei Unternehmen, weil diese die höchste Rendite versprechen.
Der Vorteil dieser Anleihen liegt nicht nur in ihrer großen Sicherheit, sie werfen regelmäßig Erträge ab und sind jederzeit handelbar. Besonders, wenn man eh über ein Online-Depot verfügt, kann man optimal über seine Anlagen verfügen. Ein Wertpapierdepot ist ohnehin nötig, um in dieser Anlagemethode zu investieren.
Deutsche festverzinsliche Wertpapiere genießen international einen guten Ruf und gelten gemeinhin als krisensicher. Wer also ein Höchstmaß an Sicherheit für seine Geldanlagen erreichen will, sollte auf Direktanlagen beim Bund zurückgreifen
Wer heute einen größeren Kredit in Anspruch nehmen oder sich als Bausparer in die eigenen vier Wände bringen will, hat es häufig schwer, die genauen Kosten und Raten der Kredite und Verträge zu überblicken. Ein Annuitätendarlehen bietet da mehr Übersicht.
Genaugenommen ist ein solches Darlehen auch nur ein Kredit, bei dem man nicht nur die Kreditsumme, sondern auch einen ordentlichen Zinsbetrag abzahlen muss. Dennoch ist es für den Kreditnehmer leichter zu kalkulieren.
Bei einem normalen Tilgungsdarlehen vereinbart der Kreditgeber mit dem Kunden normalerweise eine lineare Tilgungsleistung. Es werden also feste Raten vereinbart, auf die dann meistens noch die Zinsen für die Restschuld aufgeschlagen werden. Durch die sinkende Restschuld verringert sich so im Laufe des Tilgungszeitraumes auch die Leistungsrate. Der Kreditnehmer hat es damit schwer, genau mit seinen Darlehensverpflichtungen zu kalkulieren.
Ein Annuitätendarlehen basiert auf konstanten Rückzahlungsbeträgen. Dies bedeutet, das von der Kreditnahme bis zur endgültigen Tilgung die Höhe der zu zahlenden Raten gleich bleibt, sofern der Zinssatz für die Laufzeit festgeschrieben ist. Die Annuitätenrate (auch nur Annuität genannt) setzt sich aus einen Zins- und einem Tilgungsteil zusammen. Während der Laufzeit des Vertrages verringert sich mit jeder Rate die Restschuld. Dies hat zur Folge, dass der Zinsanteil immer mehr sinkt und der Tilgunganteil dagegen steigt.
Beträgt beispielsweise die Kreditsumme 100.000 Euro und die Verzinsung konstant fünf Prozent über eine Laufzeit von 25 Jahre, so beträgt die Annuität runde 7.000 Euro und spaltet sich in 2.000 Euro Tilgung und 5.000 Euro Zinsen auf. Mit jeder Rate nun sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt.
Im Detail ist dies zwar immer noch recht kompliziert zu berechnen, jedoch lasst sich damit langfristig besser kalkulieren, da der Kreditnehmer zu jeder Rate mit einem festen Betrag rechnen kann.
Annuitätendarlehen werden von Banken und Kreditinstituten sehr häufig an Privatkunden vergeben. Inzwischen kann man sich bei so gut wie jedem Anbieter per Online-Kalkulator seine möglichen Annuitäten berechnen lassen.
Welche Form der Finanzierung nun am günstigsten ist, häng vom jeweiligen Einzelfall ab. Für das Annuitätendarlehen sprich aber in jedem Falle die bessere Übersicht.
Tchibo ist doch ein Kaffeehersteller? Schon lange nicht mehr! Tchibo macht mehr Umsatz mit dem Vertrieb von Waren unter dem Label TCM, als mit Kaffee.
Schon seit geraumer Zeit bietet Tchibo nun auch Zinsen auf’s Tagesgeld an und bewirbt diese Aktion mit “Holen Sie sich den Megazins!”. Und in der Tat ist diese Anlagealternative auch nicht schlecht mit 4,5 Prozent. Obwohl es vor über einem Jahr noch ein wenig mehr war mit 4,75.

Hohe Zinsen, aber einige Haken: Tchibo Tagesgeld
Aber Tchibo macht das nicht alleine. Bei diesem Projekt arbeiteten sie zuerst mit Cortal Consors zusammen. Damit erhofft sich Cortal Consors mehr Umsatz für die eigenen Produkte und Dienstleistungen. Jetzt ist es der Finanzdienstleister ComDirekt.
Der Unterschied zur Bank - abgesehen von den höheren Zinsen - ist nicht so groß. Denn es gibt einige Haken und Ösen, als da wären: Nur Neu-Kunden beziehen den Zinssatz für sechs Monate. Zudem ist die Einlage für den Zins begrenzt und liegt bei 20.000 Euro. Bei unter 2.500 Euro muss man eine monatliche Gebühr bezahlen.
Dafür gibt es auch eine einmalige Zahlung bei Einlagen ab 1.000 Euro über 25 Euro - als Quasi-Start-Einlage.
Fazit: Der Zinssatz ist zwar beträchtlich, aber es gilt doch Einiges zu beachten. Wer sich die Zeit nehmen kann, sollte mal bei Tchibo vorbeischauen und vielleicht einen kleinen Espresso trinken.
Trotz der Immobilienkrise, geht der Immobilienmarkt weiter. Vor allem in Deutschland sind die Anleger von der Krise nicht derart betroffen, wie beispielsweise in den USA.
Ein Forward-Darlehen ist ein Kredit, der in gleichbleibenden Raten zurückgezahlt wird. Dabei bleibt der Betrag immer gleich, und wird anteilig mit Zinsen und Rückzahlung verbunden.

Ein Anschlussvertrag kann Zinsen sparen
Das spezielle an dieser Form von Kredit ist der Startzeitpunkt. Von diesem Zeitpunkt, wird bis zu 60 Monate lang der ausgehandelte Betrag ausgezahlt.
Der Vorteil ist, dass in der sogenannten “Forward-Periode” keine Kosten berechnet werden. Allerdings gibt es das Darlehen nur in Verbindung mit einer Baufinanzierung beziehungsweise, wenn es sich um eine Immobilie handelt. Man kann sich also billige Zinsen, wie sie gerade jetzt vorhanden sind, für die Zukunft sichern.
Schließlich will auch heute die EZB die Zinsen wieder senken. Also sollte man jetzt die Zinsen für das geplante Fertighaus sichern. Die Krise als Chance begreifen, das raten auch einige, wenn auch nicht allzu viele, Anleger. Naja, hauptsächlich die, die das nötige Kleingeld sowieso schon haben.
Gerade in den unsicheren Zeiten der momentaner Krise, lohnt sich ein Blick auf die Bundesschatzbriefe. Diese sind sicher und vom Kurs unabhängig. Sie wurden 1969 etabliert um der breiten Masse eine Anlagemöglichkeit zu bieten.
Bundesschatzbriefe sind eine gute Anlagealternative, da sie durch den Staat abgesichert sind. Es sind Wertpapiere, die festverzinslich Rendite abwerfen. Sie können aber nur von natürlichen Personen (im Gegensatz zu juristischen Personen) gekauft werden.

Bundesschatzbriefe - dem Bund Geld geben
Der große Vorteil dieser Anlage ist, dass diese Wertpapiere nicht an der Börse gehandelt werden und damit krisensicher sind. Vor allem jetzt in Zeiten der Bankenkrise sind diese Anlagemöglichkeiten äußerst interessant. Aber es gibt keinen Zinsfreibetrag. Die Zinsen für diese Papiere werden mit der Auszahlung Steuerpflichtig.
Für viele Menschen ist die normale Geldanlage auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten längst nicht mehr die Hauptanlagequelle ihres Vermögens. Vielmehr werden Gelder in Aktien und Investmentfonds investiert bzw. lassen vermögende Kunde ihr Geld durch Anlageprofis verwalten und vermehren. Nur wer sein Vermögen durch Aktienverkäufe schnell vermehrt wissen will, muss dafür Steuern an den Staat zahlen.
Dass das nicht jeder gerne tut, versteht sich von selbst. Und so gibt es Geldanlagen, wo der Anleger keine Steuern zahlen muss. Diese steueroptimierten Zinsanlagen erzielt man vornehmlich aus dem Verkauf von Aktien, die nur wenig Zinsen bringen und aus steuerfreien Kursgewinnen Erträge erzielen.
Diese können deshalb erzielt werden, weil Bundesanleihen und Pfandbriefe sowie wenig riskante steueroptimierte Rentenfonds einen günstigen Kaufpreis haben, der unterhalb des Nennwertes liegt. Voraussetzung ist nur, dass zwischen Kauf und Verkauf mindestens ein Jahr liegt.
Der einzige Nachteil bei diesen Papieren ist, dass bei Kauf und Verkauf Gebühren anfallen.
Wer sich für solche Investments interessiert, sollte sich jedoch beeilen. Denn nur 2008 sind die Kursgewinne auch unabhängig von der Laufzeit steuerfrei. Ab 2009 müssen sowohl für die Zinserträge als auch für die Kursgewinne eine Abgeltungssteuer von 25 % gezahlt werden.
Im Grunde ist es gleich, ob man sich für Anleihen des Bundes oder konservative Anlagen entscheidet; man sollte es nur noch in diesem Jahr tun. Denn die ab 2009 gültige Abgeltungssteuer reisst doch ein empfindliches Loch in die Zinsgewinne von Privatleuten.
Immer wieder suchen Anleger nach lukrativen Möglichkeiten für die Geldanlage, welche kurzfristig möglichst hohe Renditen einbringt.
Als ein mögliches Instrument neben Swaps und Futures hat sich gezeigt, dass eine lukrative Möglichkeit hierfür Zinsdifferenzgeschäfte sind. Ein sogenanntes Zinsdifferenzgeschäft liegt immer dann vor, wenn ein Anleger die Differenz der Zinssätze in unterschiedlichen Währungen nutzt, bzw. die Tatsache ausnutzt, dass ein und dieselbe Währung in verschiedenen Ländern unterschiedlich verzinst wird.
Aber wie genau läuft dies nun ab? Eigentlich ist es ganz einfach. Aktuell wäre folgendes Szenario möglich: Ein Anleger könnte zum Beispiel in Japan einen Kredit aufnehmen über 1,6 Millionen Yen, was aktuell etwa 10.000 EUR entspricht. Hierfür zahlt man aktuell in Japan 0,5% Zinsen, d.h. 8000 YEN pro Jahr (etwa 50 EUR). Nun kann der Anleger dieses Geld getauscht in EUR in Deutschland anlegen. Hierfür erhält er bei einer guten Tagesgeldanlage ca. 4% Zinsen jährlich, also 400 EUR im Jahr. Somit bleibt dem Anleger ein Gewinn aus dem Zinsdifferenzgeschäft von 400 EUR - 50 EUR = 350 EUR.
Aber Vorsicht! Eine solche Anlage birgt auch ein hohes Risiko für den Anleger. Man sollte sich nicht von den augenscheinlich risiko- und aufwandslosen Gewinnen blenden lassen. Zwar ändern sich die Zinssätze in der Regel relativ langsam, aber der Wert und auch der Gegenwert von Kredit, bzw. Anlage können sich durch Währungsschwankungen sehr schnell ändern. Wenn dann gerade die Kreditrückzahlung ins Haus steht, aber die Geldanlage in die Währung des Kredites umgerechnet nur noch die Hälfte wert ist, kann es sehr schnell unangenehm für den Anleger werden und man verliert weit mehr als nur den vermeintlichen Gewinn aus der Zinsdifferenz.
Eine solche Anlage setzt also immer Kenntnis der Materie und eine ständige Beobachtung der Marktlage voraus. Auch sollte man sich nicht lange binden, d.h. kurze Kreditlaufzeiten und eine ständig verfügbare Anlage (z. Bsp. Tagesgeld) wählen.
Die grundsätzliche Intention einer Kapitalanlage ist sicherlich in erster Linie, eine gute Rendite in Form von Kursgewinnen, Währungsgewinnen, Dividenden oder Zinsen zu erhalten.
Während die Kurs- und Währungsgewinne unter die Spekulationssteuer fallen, sind Dividenden und Zinseinnahmen grundsätzlich einkommenssteuerpflichtig.
Der Anleger hat jedoch die Möglichkeit, falls die Zins- und Dividendeneinnahmen einen bestimmten Betrag im Jahr nicht überschreiten, für diesen Fall einen so genannten Freistellungsauftrag zu stellen.
Es existiert für Ledige und Verheiratete ein so genannter Zinsfreibetrag, oder auch Sparerfreibetrag genannt, in dessen Rahmen Zinseinkünfte nicht versteuert werden müssen.
Damit auch kein Steuerabzug von der Bank bei Ausschüttung der Erträge erfolgt, kann der kurz angesprochene Freistellungsauftrag gestellt werden.
Wird dieser nicht gestellt, muss die Bank zunächst pauschal von Zinserträgen 30 Prozent, und von Dividendenerträgen 20 Prozent abführen, die man sich erst bei der Einkommenssteuererklärung zurück holen kann.
Der Zinsfreibetrag ist in den letzten Jahren stets reduziert worden, und beträgt aktuelle für Ledige 750 Euro und für zusammenveranlagte Eheleute 1.500 Euro.
Hinzu kommt noch eine Werbungskostenpauschale von 51 bzw. 102 Euro pro Jahr.
Ab dem 01.01. 2009 wird im Rahmen der Abgeltungssteuer aus dem Zinsfreibetrag ein Sparer-Pauschbetrag.
Dieser beträgt dann pauschal 801 Euro für Ledige, und 1.602 Euro für Verheiratete.